Presseecho
Gemeinderat: Mehrheit bekennt sich zu Plänen einer neuen Einrichtung für Darstellende Künste
Kultur-Zentrum auf dem Weg
Von unserem Redaktionsmitglied Martin Tangl
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und die Mehrheit des Gemeinderates will sich weiter für die Einrichtung eines Zentrums für Darstellende Künste in Mannheim einsetzen. Ein Antrag der CDU, das Projekt schon vor einer Machbarkeitsstudie gleich zum Auftakt ad acta zu legen, fand gestern im Rat keine Zustimmung. "Wir sollten uns bei unserer Kulturlandschaft nicht nur auf unsere Leuchttürme konzentrieren", hatte Kurz am Beginn der lebhaften Debatte in N 1 für ein solches Zentrum geworben. Klar ist dabei auch, dass sich so eine Einrichtung nur mit Hilfe des Landes Baden-Württemberg finanzieren lässt. Dabei sind Kosten bis zu acht Millionen Euro jährlich im Gespräch.
Fördermittel: 2,5 Millionen fließen allein in die Innenstadt
Geld für den Städtebau
Mannheim kann aus dem Geldtopf für Städtebauförderung mit Zuschüssen aus Stuttgart rechnen. Staatssekretär Ingo Rust informierte gestern über Fördermittel zur städtebaulichen Erneuerung in den baden-württembergischen Kommunen. "In der Stadt Mannheim fördern wir das Sanierungsgebiet Schönau Mitte mit 1,3 Millionen Euro, das Sanierungsgebiet Rathausplatz Wallstadt mit 150 000 Euro, das Sanierungsgebiet Innenstadt/Planken mit 2,5 Millionen Euro sowie die Sanierungsgebiete Taylor Barracks und Hammonds Barrracks mit jeweils 120 000 Euro", erklärte Rust. Insgesamt unterstützt in diesem Jahr das Land die baden-württembergischen Kommunen bei ihrer städtebaulichen Erneuerung mit Finanzhilfen in Höhe von rund 177 Millionen Euro, davon 37,5 Millionen Bundesfinanzhilfen.dd
Kulturpolitik: Verwaltung will für die „heitere Bühne“ bis zur Jahresmitte eine neue Spielstätte finden
Stadträte sagen Oststadttheater Hilfe zu
Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge
Bis zur Mitte des Jahres will die Stadtverwaltung zusammen mit dem Ensemble eine neue Spielstätte für das Oststadttheater finden. Das sagte Kulturbürgermeister Michael Grötsch gestern im Kulturausschuss fest zu. Dem bislang in der Kunsthalle untergebrachten Boulevardtheater bleibe dann trotz der Kündigung des Mietvertrags zum Jahresende noch "eine gewisse Übergangszeit", so Grötsch: "Es wird nicht so sein, dass sie gleich zum 31.12.2012 rausmüssen", da auch der Abriss des Mitzlaffbaus nicht so schnell erfolge.
SWR: Landes-SPD will regionale Frühsendung erhalten
Heberer lehnt Streichung ab
Die SPD-Landtagsfraktion spricht sich dafür aus, die regionalen Frühsendungen des Südwestrundfunks zu erhalten. Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Helen Heberer sieht gerade in der Regionalität des SWR eine Kernaufgabe des Senders. "'Da sind wir daheim' lautet aus meiner Sicht nicht zu Unrecht der identitätsstiftende Slogan, der eine aktuelle Vor-Ort-Information gewährleistet und den eine überregionale Berichterstattung so gar nicht verwenden kann", erklärte Heberer.
O 4,?4: Verein Stadtbild und Mannheimer Liste starten Aktion für den Erhalt des Bankpalais / Sängerin Julia Neigel unterstützt den Protest
Unverständnis, Ärger und 2000 Unterschriften
Mit so viel Resonanz hatten selbst die Organisatoren nicht gerechnet. Zwei Stunden liegen die Unterschriften für den Erhalt des barock anmutenden Bankpalais in O?4 aus, da haben sich schon rund 800 Bürger eingetragen. "So was habe ich noch nicht erlebt", sagt Christopher Probst von der Mannheimer Liste (ML), die gemeinsam mit dem Verein Stadtbild die Unterschriftenaktion ins Leben gerufen hat.