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Geburtstag: Stadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer wurde 1950 in Mannheim geboren
Von Thorsten Langscheid
Nein, dass Helen Heberer schon 65 Jahre alt wird, kann man kaum glauben. Die Stadträtin und Landtagsabgeordnete ist nach dem Motto "Erst kommt die Arbeit" seit vielen Jahren vor allem in der Kulturpolitik unterwegs und vielfach auch bürgerschaftlich engagiert - etwa bei der Sanierung der historischen Sternwarte, der Förderung des Kurpfälzischen Kammerorchesters, für den Erhalt der Musikhochschule oder im Aufsichtsrat der Popakademie.
Geboren und aufgewachsen ist Helen Heberer in den Quadraten und in der Oststadt, als Kind hat sie auf Trümmergrundstücken gespielt, beim TSV 1846 geturnt und war als Statistin im Schauspiel, Chor und Ballett des Nationaltheaters aktiv. Damals wurde sicherlich ihre Leidenschaft für die Kultur begründet, auch wenn es beruflich zunächst eher um handfeste ökonomische Fragen ging: Eine Ausbildung zur Bürokauffrau, dann zur Wirtschaftskorrespondentin wiesen zunächst weg von der Kultur.
Und das, so lässt sie keinen Zweifel, soll auch in Zukunft so bleiben. Auf eine erneute Landtagskandidatur hat sie zugunsten Jüngerer verzichtet und unterstützt für die Wahl am 13. März ihren Stadtratskollegen Boris Weirauch. Helen Heberer will die Reihe ihrer Rezitationsabende fortsetzen und sich ab kommendem Frühjahr auch als dann ehemalige Landtagsabgeordnete vor allem in der Förderung von kultureller und interkultureller Bildungsarbeit engagieren.
Zum Beispiel bei Theaterprojekten mit Jugendlichen. Denn "Kunst und Kultur sind eine gesellschaftliche Klammer, die immer notwendiger wird", so ihre Überzeugung: "Sie sind eine integrierende Kraft - und oft der einzige Weg, um die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern."
© Mannheimer Morgen, Montag, 28.12.2015
Viele Menschen schätzen diese besinnliche halbe Stunde des Einstiegs in die Vorweihnachtszeit: Zur "Christuskirche im Kerzenschein" lädt die Gemeinde am heutigen ersten Adventssamstag um 18.30 Uhr ein. Hunderte Kerzen zaubern eine besondere Atmosphäre in den "Mannheimer Dom", Landtagsabgeordnete Helen Heberer liest besinnliche Texte, Landeskantor Prof. Johannes Michel an der Steinmeyer-Orgel und Sophia-Marie Schmidt mit ihrer wunderbaren Harfe musizieren. Das große Glockengeläut um 19 Uhr geleitet die Besucher zum Glühwein auf den Kirchenvorplatz, wo der Christbaum zum ersten Mal leuchtet. Kantorin Anna Linß mit ihrem Blechbläserensemble stimmt Weihnachtslieder an. pwr
© Mannheimer Morgen, Samstag, 28.11.2015
Prof. Ronith Mues (Harfe) gibt ihr Antrittskonzert unter Mitwirkung von Helen Heberer MdL
Frau Ministerin Theresia Bauer MdL hat entschieden an der Musikhochschule Mannheim das Landeszentrum für Dirigieren einzurichten. Komplementär dazu verstärkt die Hochschule ihren Orchesterschwerpunkt durch neue Professuren für Harfe und Tuba. Ronith Mues studierte bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie in der Meisterklasse von Prof. Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der Aufnahme in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und der Auszeichnung als Stipendiatin des Deutschen Musikrats erhielt sie erste Preise beim Concours International de Harpe A.S.T.H. in Lyon (Frankreich), beim Wettbewerb der Deutschen Harfenvereinigung und beim internationalen Instrumentalwettbewerb Rovere d‘Oro (Italien). Als Solistin und Kammermusikerin spielte sie u. a. beim Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Rheingau Musikfestival. Seit 2007 ist Ronith Mues Soloharfenistin des Konzerthausorchesters Berlin. Gastengagements führten sie zu den Berliner Philharmonikern, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks u. a. Vor ihrer Berufung auf die Professur in Mannheim unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Am 9. November stellt sich Ronith Mues mit ihrem Antrittskonzert dem Mannheimer Publikum um 20 Uhr im Rittersaal vor. Partnerin von Prof. Mues bei der Veranstaltung ist Helen Heberer MdL. Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses kehrt in ihren alten Beruf als Sprecherzieherin und Theaterpädagogin zurück und wird Texte von Bouilly, Verlaine
Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ lädt die Stadt Mannheim am Sonntag, 13. September, zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ein. Auftakt ist um 11 Uhr in der Alten Sternwarte, A 4, 6.
Erster Bürgermeister und Immobiliendezernent Christian Specht wird die Veranstaltung dort gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Initiatorin des „Aktionsbündnis Alte Sternwarte Mannheim“, Helen Heberer, offiziell eröffnen.
„Die Alte Sternwarte ist ein ganz besonderer Bau, sowohl architektonisch als auch kulturhistorisch“, berichtet Christian Specht. „Wir haben sie für die diesjährige Eröffnungsveranstaltung aus zwei Gründen ausgesucht: Zum einen wegen des weitgehenden Abschlusses der denkmalgerechten Sanierung, zum anderen wegen ihres Bezugs zum diesjährigen Motto. Denn die Sternwarte stellt ein einzigartiges Zeugnis der Astronomie, Geodäsie und Meteorologie dar.“
Die 1772 bis 1774 erbaute Sternwarte ist ein technisches Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Im baden-württembergischen Denkmalschutzgesetz wird sie der höchsten Kategorie zugeordnet. Seit April 2013 wird sie aufwändig saniert. Die Außenfassade ist fertig, aktuell laufen die Arbeiten im Inneren des Gebäudes. Kosten insgesamt: rund 2 Millionen Euro. Diese werden von der Stadt Mannheim, aber auch vom Regierungspräsidium, vom Land und Bund, von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen getragen. „Dass wir in unsere Kulturdenkmäler investieren, ist wichtig. Schließlich sind sie, im wahrsten Sinne des Wortes, ein elementarer Baustein für die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt“, so Specht. „Leider haben wir in Mannheim nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viele solcher geschichtsträchtiger Gebäude. Umso mehr ist es unsere Pflicht, diese zu erhalten.“
Ab November 2015 soll die Sternwarte illuminiert werden, was durch den Verein Stadtbild finanziert wird. Bei der Sanierung der Sternwarte waren zahlreiche Handwerksfirmen und Restauratoren einbezogen. Achim Bauer vom Mannheimer Stuckateurbetrieb Bauer sowie der Restaurator Roger Thamm stehen den Besucherinnen und Besuchern am Tag des offenen Denkmals für Fragen zur Verfügung. Barbara Ritter, Vorsitzende des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur, wird einen Kurzvortrag zum bundesweiten Schwerpunktthema „Handwerk, Technik, Industrie“ halten.
Insgesamt verfügt die Stadt Mannheim über rund 2800 Bau- und Kulturdenkmäler. Neben der Alten Sternwarte können Besucherinnen und Besucher am Tag des offenen Denkmals noch 27 weitere historische Mannheimer Gebäude besichtigen. Dazu zählen, passend zu den Motto-Aspekten „Technik und Industrie“, unter anderem die erste Mannheimer Dampfmühle der Familie Kauffmann am Verbindungskanal, das Alte Klärwerk auf der Friesenheimer Insel oder der RNV-Betriebshof Käfertal, wo Fahrten mit der historischen Straßenbahn angeboten werden.
Als Vertreter des Mottos „Handwerk“ öffnen unter anderem verschiedene Gotteshäuser ihre Türen, darunter die Schlosskirche, die Johanneskirche und die Konkordienkirche. Die Alte Schmiede in Feudenheim lädt ein, ebenso wie das derzeit aufwändig sanierte städtische Textilkompetenzzentrum in C 4, 6, in dem der Steinmetzbetrieb Eschelbach und die beiden Kunstschmiede Traubel/Wilperath ihre Arbeit erläutern. „Ich danke allen Beteiligten und insbesondere auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieses Tages beitragen“, betont Erster Bürgermeister Christian Specht.
Der Tag des offenen Denkmals findet in Mannheim bereits zum 21. Mal statt und hat sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt, zu dem allein im letzten Jahr rund 5500 Besucher gekommen sind. Das Gesamtprogramm der Veranstaltung ist auf der Webseite der Stadt Mannheim und unter w w w. denkmalschutz. de zu finden.
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