Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Uni will mehr Rechte für Studenten

Hochschule: Senat fordert "verfasste Studentenschaft"

Uni will mehr Rechte für Studenten

Die Mannheimer Universität fordert mit anderen baden-würrtembergischen Hochschulen eine Stärkung der Studentenrechte. Konkret hat sich der Senat der Uni mehrheitlich für die Wiedereinführung der "verfassten Studentenschaft" ausgesprochen. Dabei handelt es sich um eine Rechtsform, in dem die gewählte Vertretung der Studenten den Status einer Rechtsperson und damit mehr Möglichkeiten hat.

Nur in Bayern und Baden-Württemberg gibt es keine "verfassten Studentenschaft", 1977 wurde sie unter Ministerpräsident Hans Filbinger abgeschafft. In der Vergangenheit haben sich bereits die Universitäten Karlsruhe, Freiburg, Hohenheim und Heidelberg für die Wiedereinführung ausgesprochen. Den Antrag hatten Studierendenvertreter in die Senatssitzung der Mannheimer Uni eingebracht, am Mittwoch stimmte das Gremium dem zu. Zum Senat gehören das Rektorat, die Dekane und Vertreter der Professoren und Studenten.

Mannheimer Morgen: Mensa hinter dem Schloss wird saniert

Universität: Land und Studentenwerk investieren 4,6 Millionen Euro in Modernisierung

Mensa hinter dem Schloss wird saniert

Mehr Licht, mehr Service, ein moderneres Ambiente und weniger Energieverbrauch: Das alles soll der Umbau der Mensa hinter dem Schloss in den nächsten Monaten bringen. Ab Januar geht es los, das Land und das Mannheimer Studentenwerk investieren zusammen 4,6 Millionen Euro in das Gebäude aus den 70er Jahren. Schon ab dem 21. Dezember beginnen in der Mensa die Vorbereitungen, bis zum Frühjahr 2011 soll alles fertig sein. Alle Bauarbeiten sollen dabei bei laufendem Betrieb stattfinden.

Mannheimer Morgen: Kleine Sänger locken den heiligen Mann herbei

Seckenheim: Kompakter Benefizweihnachtsmarkt mit Regenschirm / Kinder schmückten Weihnachtsbaum

Kleine Sänger locken den heiligen Mann herbei
Von unserem Mitarbeiter Hartwig Trinkaus

Was auf den ersten Blick sein Nachteil ist, ist letztlich sein Vorteil: Der Benefizweihnachtsmarkt auf dem Kirchhof neben der St. Aegidiuskirche, in idyllischer Umgebung oberhalb des Neckars, liegt etwas versteckt, aber auch abseits vom Straßenlärm.

Zur Eröffnung waren zahlreiche Menschen gekommen, um den Kindern des Kindergartens St. Adalbert zuzuhören, die so lange Nikolauslieder sangen, bis der heilige Mann endlich kam und die Mädchen und Buben, die auch noch den Weihnachtsbaum schmückten, mit "Äpfel, Nuss und Mandelkern" bedachte.

„Hinter den Kulissen“ - Einladung zur Orgelführung in die Mannheimer Christuskirche

Helen Heberer MdL lädt in die Christuskirche ein

In ihrer Reihe „Hinter den Kulissen“ lädt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Helen Heberer alle kultur- und musikbegeisterten Mannheimerinnen und Mannheimer zu einer Orgelführung in die Christuskirche ein.

Im Mittelpunkt dieser Führung wird die Steinmeyer-Orgel aus dem Jahr 1911 stehen, die zu den bedeutendsten Orgeln der deutschen Romantik gehört und lange Zeit die größte Orgel Süddeutschlands war und noch immer die größte Orgel in Baden ist. Ihr ausdruckstarker Klang ist geradezu majestätisch und doch lassen sich dank ihres Fernwerks in der Kirchenkuppel auch ganz zarte, leise schwebende Töne entlocken.

Mannheimer Morgen: Rückenwind vom Land

Kulturpolitik: 2020-Bewerbung Thema der Kunstkonzeption
Rückenwind vom Land

Nach der neuen Landeskunstkonzeption "Kultur 2020 - Kunstpolitik in Baden-Württemberg" kann Mannheim auf Unterstützung der Landesregierung bei der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2020 hoffen. Das geht aus dem 340 Seiten starken Entwurf vor, der - als Ersatz für Lothar Späths Kunstkonzeption von 1990 - Perspektiven und Handlungsfelder der Kunst- und Kulturpolitik des Landes für die kommenden Jahre enthält. Das Wissenschafts- und Kunstministerium folgte damit einer entsprechenden Anregung der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Helen Heberer, die kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. "Um die überregionale und internationale Profilierung Baden-Württembergs als Kulturland noch weiter zu stärken, wird das Land auch in Zukunft Bewerbungen aus dem Land für den Wettbewerb um die Kulturhauptstadt unterstützen, wie im Falle der Bewerbung der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010", heißt es laut Heberer in dem Papier, das noch vor der Sommerpause im Landtag verabschiedet werden soll. "Das gibt im Falle einer Bewerbung Mannheims und der Metropolregion auch guten Rückenwind vonseiten des Landes", freute sich Heberer. Zwar hätten auch Ulm und Freiburg mal Interesse an einer Bewerbung angemeldet, "aber Mannheim ist viel weiter und hat die ganze Region hinter sich, daher liegen wir nach Ansicht vieler Stuttgarter eindeutig vorn", so Heberers Einschätzung. pwr

Mannheimer Morgen
18. Mai 2010