Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Heberer fordert Lärmschutz

Riedbahn: Aktionen auf politischer Ebene
Heberer fordert Lärmschutz

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer hat sich erneut an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech gewandt und ihn um aktuelle Informationen zum Stand der geplanten Lärmschutzmaßnahmen und der Verkehrsentwicklung im Bereich der östlichen Riedbahn gebeten. Sie fragt den Minister außerdem nach den Ergebnissen der offiziellen schalltechnischen Untersuchung, die Rech in seinem Schreiben im vergangen Sommer für den Herbst 2008 angekündigt hatte. Außerdem fordert Helen Heberer den Minister dazu auf, sich auch weiterhin für einen angemessenen Lärmschutz an den betroffenen Streckenabschnitten einzusetzen: "Denn nur so kann die umweltpolitisch sinnvolle Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene für die Anwohner dieser in Zukunft stark befahrenden Strecke erträglich gestaltet werden."

Inzwischen hat Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erklärt, dass die Deutsche Bahn dem Rathaus signalisiert hat, sich mit den betroffenen Bürgern sowie den Experten der Stadt zusammenzusetzen. Dabei sollen der Stand des Verfahrens und das weitere Vorgehen an der östlichen Riedbahn "in einem grundsätzlichen Gespräch" erläutert und diskutiert werden. Kurz in einem Brief an die Neuostheimer: "Mein großer Wunsch wäre, dass eine einvernehmliche Lösung zustande kommt." tan

Mannheimer Morgen
06. April 2009

Helen Heberer, MdL fordert mehr Geld für Förderung von Filmproduktionen

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer setzt sich in einem Antrag der SPD-Landtagsfraktion für eine höhere Förderung von Filmproduktionen in Baden-Württemberg ein, damit das Land in diesem Bereich wettbewerbsfähig bleibt.
Mit Blick auf andere Filmproduktionsländer innerhalb der Bundsrepublik fließen in Baden-Württemberg vergleichsweise wenig Fördermittel. Gerade einmal bis zu 1/7 der Fördermittel, die andere Länder ihren Produktionsstätten zur Verfügung stellen, fließen in hiesige Standorte ein.

„Bereits ein oder zwei große Filmprojekte der öffentlich-rechtlichen Sender verschlingen bereits den Großteil der Fördergelder“, so Heberer, „da haben viele freie Produzenten, kaum eine Chance, auf dem Markt zu überleben! Auch in Mannheim täte mancher jungen Produktionsstätte eine Förderung in Zeiten der Engpässe gut, damit sie sich weiter im Wettbewerb behaupten kann. Filmemacher unseres Landes müssen die Chance haben, im Vergleich zu den anderen BundesLändern wettbewerbsfähig zu bleiben!“, fordert die Abgeordnete.

Mannheimer Morgen: Hundertjährige feiert im Schloss mit

Seckenheim: Beim 25. Seniorennachmittag erfreute der Sängerbund die Gäste
Hundertjährige feiert im Schloss mit

Es gab keine freien Plätze mehr, als Kai Wagner, neuer zweiter Vorsitzender beim Sängerbund 1865, die Gäste zum Seniorennachmittag im Schloss begrüßte und damit seine Feuertaufe bestand. Mit Landespolitikerin Helen Heberer, Stadträtin Marianne Seitz, Stadtrat Wolfgang Raufelder, dem DGB-Vorsitzenden Stephan Rebmann und etlichen Bezirksbeiräten nahm auch politische Prominenz teil.

Neben Senioren aus den beiden kirchlichen Kreisen, aus den DRK-, AWO- und VdK-Gruppen waren auch aus dem Caritas-Zentrum etliche Heimbewohner herüber ins Schloss gekommen. Sie alle erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag. Um Kaffee und Kuchen kümmerten sich Sängerbundfrauen, und Jürgen Schnabel sorgte für den guten Ton. Hartwig Trinkaus hatte gemeinsam mit seinem Kollegen Tillmann Spitzmüller jedem älteren Gast persönlich den Kaffee- und Kuchenbon der VR Bank Rhein-Neckar überreicht und in seinem Grußwort den Sängerbund für den nunmehr 25. Seniorennachmittag gelobt. Unter dem Beifall der Gäste überreichte er dem überraschten Sängervorstand Jürgen Zink mit Dankesworten einen Umschlag.

Die obligatorische Flasche Sekt für die ältesten Teilnehmer sicherte sich die hundertjährige Gertrude Norpoth bei den Frauen. Bei den Männern gab der 87-jährige Georg Seitz seinen flüssigen Gruß an eine 94-jährige Teilnehmerin weiter.

Der Nachmittag stellte einmal mehr die Vielfalt des Sängerbunds in den Mittelpunkt, war aber angereichert durch allerlei erfreuende Beiträge. Zunächst begeisterte der Männerchor unter Chordirektor Dietrich Edinger mit "Die Antwort weiß der Wind", mit "Bajazzo", drei schwungvollen Weinliedern sowie "O happy day".

Die Akkordeon-Combo steuerte vier bekannte Melodien bei, lud beim Schneewalzer zum Schunkeln ein und fand beim Badenerlied Resonanz bei den Politikern, die mitsangen. Ein Schlagermedley der Gruppe "Zeitlos", geleitet von Thomas Huber, rundete das Programm mit Imitatoren von Bata Ilic, Bill Ramsey, Peter Kraus und Mireille Mathieu ab, das machte Spaß.

Dazwischen zeigten elf haupt- und ehrenamtliche Akteure aus dem Seniorenzentrum einen "Sirtaki". Christina Kania hatte den ansehnlichen Tanz einstudiert, der von Heimleiterin Dagmar Hinterberger angeführt und vom tanzenden Pfleger Wolfgang Müller abgeschlossen wurde. Maria Eck trug nicht nur Gedichte aus der guten alten Zeit vor, sie erzählte auch das Kuriosum vom beschwipsten Kaplan. Brigitte Smolka hatte mit der heiteren Geschichte um die Familie Neureich die Lacher ebenfalls auf ihrer Seite.

Als Höhepunkt des Nachmittags lieferten Erika Schmalz und Norbert Schulz dann eine außerordentlich gelungene Playbackshow ab. Von beschwingten Operettenmelodien über Lieder der zwanziger Jahre bis zum stampfenden Anton aus Tirol - die Senioren waren hellauf begeistert. Da war sogar eine Zugabe fällig, bei der Erika Schmalz gestand "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann". Kein Wunder, dass der Nachmittag wie im Fluge verging und den älteren Gästen große Freude machte. hat

Mannheimer Morgen
02. April 2009

Heberer begrüßt Verbot der HDJ

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete begrüßt das am Dienstag durch Innenminister Wolfgang Schäuble ausgesprochene Verbot der HJD (Heimattreue Deutsche Jugend e.V.).
„Ich bin sehr froh und erleichtert über diesen Schritt des Bundesinnenministeriums. Endlich wird gegen das Treiben dieses widerwärtigen Vereins vorgegangen“, so Heberer.

Erst im Januar dieses Jahres hatte sich die Abgeordnete in einer Anfrage bei der Landesregierung nach den Aktivitäten des Vereins in Baden-Württemberg und insbesondere in Mannheim erkundigt.
Aus der Antwort des Innenministeriums ging hervor, dass die Zahl der Aktiven in Baden-Württemberg auf 20 bis 30 erwachsende und jugendliche Mitglieder geschätzt wurde. Dennoch ist sich Heberer sicher, dass von dem Verein eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Bürgerinnen und Bürger, vor allem für Kinder und Jugendliche ausgeht.
„Ein Verbot verhindert zwar nicht generell braunes Gedankengut, dennoch schränkt es den Handlungsspielraum solcher Organisationen enorm ein – und man kann jede Maßnahme nur begrüßen, die solches bewirkt“ , schätzt Heberer die Auswirkungen des Verbots ein.

Anlage: Kleine Anfrage zu den Aktivitäten der „Heimattreuen Deutschen Jugend e. V.“ (HDJ) im Rhein-Neckar-Raum (Drucksache 14 / 3867)

Heberer fordert mehr öffentliche Aufträge für das regionale Handwerk in Zeiten der Wirtschaftskrise

Mannheim soll neue Möglichkeiten der Vergabe konsequent nutzen

In einem Schreiben fordert die SPD-Landtagsabgeordneten Helen Heberer Oberbürgermeister Dr. Kurz dazu auf, das regionale Handwerk künftig stärker an den Aufträgen zu beteiligen. Nach Auffassung von Heberer zeigen aktuelle Meldungen der Wirtschaftsforschungsinstitute, dass die Wirtschaftskrise ein weit stärkeres Ausmaß hat, als bisher angenommen. Dies werde auch Folgen für das regionale Handwerk haben, dem Aufträge weg brechen könnten, so Heberer.
Mit dem neuen Vergaberecht stehe ein Instrument zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Kommunen dieser Entwicklung entgegensteuern könnten. Deshalb, so Heberer in ihrem Schreiben, sollen sich die Verwaltungen künftig an den neuen höheren Wertgrenzen orientieren. „Dadurch sichern wir Arbeitsplätze und helfen unserem Mittelstand in Mannheim über die Krise“, ist sich Heberer sicher.

Bisher mussten die Aufträge bereits ab einem geringeren Volumen öffentlich ausgeschrieben und von der Verwaltung oder dem Gemeinderat an den Geringstbietenden vergeben werden. Künftig können durch die Erhöhung der Wertgrenzen im Vergaberecht gezielt Angebote von Handwerkern und mittelständischen Unternehmen aus der Region eingefordert werden. Heberer begrüßt diese Maßnahme ausdrücklich, da sich dadurch „die Lage der heimischen Betriebe in diesen schweren Zeiten eindeutig verbessert.“

Die höheren Wertgrenzen wurden im Land zum 1. März eingeführt, um das geplante Konjunkturprogramm schneller nutzen zu können. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat dabei einem entsprechenden Antrag der SPD-Landtagsfraktion zugestimmt. Damit soll sichergestellt werden, dass Städte und Gemeinden ihre neuen Aufträge ohne große bürokratische Hürden vergeben können.

Die neue Regelung ist auf zwei Jahre befristet. Die Kommunen können Aufträge für Bauleistungen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ohne Ausschreibung freihändig an Unternehmen vergeben. Bei Aufträgen bis zu einer Million Euro reicht eine beschränkte Ausschreibung unter wenigen Unternehmen aus. Bei Dienstleistungen und Einkäufen können die Vergaben bis zu 100.000 Euro freihändig oder nach einer beschränkten Ausschreibung erfolgen.