Konversion: Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel von der Landtags-SPD macht sich ein Bild am Spinelli-Kasernenzaun – und verspricht finanzielle Unterstützung
„Eine Aufgabe für Jahrzehnte“
Von unserem Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid
Die Aussage ist unmissverständlich: "Für die Buga in Mannheim gibt's extra Geld", das Gartenschau-Projekt könne nicht alleine aus dem Topf der Städtebauförderung bezuschusst werden. Dies erklärte der Fraktionschef der SPD im Stuttgarter Landtag, Claus Schmiedel, der gestern zum Arbeitsbesuch an den Aubuckel kam - und widersprach damit Angaben, die der Landtagsabgeordnete der Grünen, Wolfgang Raufelder, zwei Tage zuvor beim Bürgergespräch des Umweltforums gemacht hatte (wir berichteten).
Mit rund 3,4 Mio. Euro stärkt das Wirtschaftsministerium des Landes städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in Mannheim im Jahr 2013. „Angesichts der enormen städtebaulichen Herausforderungen vor welchen unsere Stadt derzeit steht, sind das sehr erwünschte Mittel“, freut sich die Landtagsabgeordnete Helen Heberer.
„Mit einer bundesweit einmaligen Initiative zur Versorgungsforschung, investiert das Land insgesamt 3,4 Mio. Euro, um die Lebensqualität von chronisch Kranken oder älteren Patienten zu verbessern. Auch die im geförderten Netzwerk vertretenen Mannheimer Einrichtungen, das Klinikum und das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, profitieren von dieser Förderung “ teilt die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses Helen Heberer mit.
„Noch bis zum 30. April können sich Mädchen- und Knabenchöre für eine finanzielle Unterstützung beim Land Baden-Württemberg bewerben. Damit schreibt die Landesregierung erneut ein Förderprogramm aus, von welchem auch Mannheimer Jugendchöre profitieren können“, ist sich die Landtagsabgeordnete Helen Heberer sicher und informiert so über eine Entscheidung des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Kulturdenkmal in Mannheim: Sanierungsarbeiten am barocken Achteck-Turm beginnen / Eine Million Euro kostet die Restaurierung der Fassade
Bautrupps rücken in der Sternwarte an
Von unserem Redaktionsmitglied Susanne Räuchle
Zum Tag des Neumondes stehen die Himmels-Zeichen günstig für die Alte Sternwarte, und eine große Anziehungskraft geht vom historischen Gemäuer aus: Erster Bürgermeister Christian Specht, Baubürgermeister Lothar Quast und Landtagsabgeordnete Helen Heberer verkünden als Dreigestirn einen historischen Tag für das Achteck: Die Sanierung des Kulturjuwels beginnt, für eine Million Euro soll in den nächsten Monaten wenigstens die äußere Erscheinung des Kulturerbes wieder ins Lot gebracht und die bröckelnde Fassade vor weiterem Verfall bewahrt werden. Ende eines geradezu astronomisch langen Kampfes um den Erhalt dieses Denkmals, das als Leuchtturm der Wissenschaft des 18. Jahrhunderts europaweit einzigartig dasteht.