Pressemitteilungen
In der Ablehnung gegen die Einführung verpflichtender Hochschuleingangstests sieht die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, ein positives Signal des Senats der Universität Mannheim für den Hochschulstandort Mannheim. Der Senat entspricht damit einem Antrag aus dem Allgemeinen Studierendenausschuss, welcher als Initiative der Juso‐Hochschulgruppe dort verabschiedet wurde.
Mit dieser Entscheidung wendet sich der Senat der Universität Mannheim gegen ein von Seiten der Landesregierung verabschiedetes Gesetz, welches in NC‐beschränkten Studienfächern die Einführung von Hochschuleingangstests vorsieht.
Bereits das 99. Mal jährt sich in diesem Jahr der Frauentag, an dem Frauen weltweit für gleiche Rechte demonstrieren und kämpfen. Die SPD setzt sich seit ihrer Gründung für die Rechte der Frauen ein. Das Frauenwahlrecht, die Stärkung der Rechte von Müttern und die Chancengleichheit im Berufsleben waren und sind zentrale Forderungen sozialdemokratischer Politik.
Sicherlich hat es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Fortschritte gegeben, doch auch heute sind noch längst nicht alle Ziele der Frauenbewegung erreicht. „Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen – das sind noch immer Probleme und Benachteiligungen, unter den vor allem Frauen zu leiden haben“, stellt die SPD-Landtagsabgeordnete anlässlich des diesjährigen Frauentages am 8. März fest.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer macht sich ernstlich Sorgen um den Zustand der inneren Sicherheit in Baden-Württemberg, da die Landesregierung trotz aller anderweitigen Beteuerungen weiter Stellen bei der Polizei abbaut.
„Hier ist eine wirklich gefährliche Entwicklung zu beobachten: Die Aufgaben der Polizei nehmen zu, doch die Zahl des Personals, das für die Bewältigung dieser Aufgaben zur Verfügung steht, nimmt stetig ab“, so Heberer.
Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer wertet das neue Gutachten der GEW zur Schulentwicklung als Hinweis auf eine verfehlte Schulpolitik des Landes. Einmal mehr werde in der wissenschaftlichen Studie aufgezeigt, dass das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem das Ende der wohnortnahen Schulversorgung zur Folge habe und zudem sehr teuer sei, so Heberer. „Diesen eindeutigen wissenschaftlichen Ergebnissen darf sich das Kultusministerium nicht länger verschließen.“
Die Studie weist nach, dass bei einer Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems dies gerade für viele kleinere Kommunen bedeutet, dass sie ihren weiterführenden Schulstandort verlieren werden. „Doch auch Mannheim wird bis zum Jahre 2020 mit einem Verlust von sieben Hauptschulstandorten rechnen müssen“, warnte Heberer. Dies zeige, dass dieses Problem auch Großstädte wie Mannheim beträfe.