Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Helen Heberer, MdL fordert Wiederaufstockung der Regionalisierungs-mittel für den Nahverkehr

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer fordert mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Hans-Martin Haller, dass das Land die Strafzahlungen der Bahn zur Wiederaufstockung der gekürzten Regionalisierungsmittel verwenden solle. „Dies wäre eine Chance, den öffentlichen Nahverkehr wieder zu stärken“, so Heberer.

Die Strafzahlungen der Bahn an das Land, die regelmäßig aufgrund von ausfallenden oder stark verspätenden Zügen, die darüber hinaus nicht selten überfüllt sind und sich in einem mangelhaften Zustand befinden, seien geeignet, diese wieder dem Nahverkehr zufliessen zu lassen.

Der Kern des Problems liege allerdings im Vertrag des Landes mit der Deutschen Bahn: Das Land bestelle und bezahle zwar die Leistungen der Bahn, habe jedoch unzureichende Sanktionsmöglichkeiten, falls die DB die Vertragsvereinbarungen nicht einhält.
Und solange sich daran nichts ändere, sei auch zu befürchten, dass sich der Zustand im öffentlichen Nahverkehr nicht wesentlich verbessern werde „. Die Landesregierung muss hier endlich aktiv werden“, fordert Heberer.

Es sei schon bezeichnend, dass selbst Abgeordnete aus den Regierungsfraktionen die aktuellen Missstände mittlerweile öffentlich anprangern.
„Die Leidtragenden dieser verfehlten Politik sind die vielen Pendler und Fahrgäste, die tagtäglich unter den entnervenden Zuständen im Nahverkehr und einer untätigen Landesregierung leiden“, so Heberer.

Das mindeste sei daher, die jährlichen Strafzahlungen für die DB-Vertragsverletzungen, wie von der SPD-Fraktion gefordert, auch zur Rücknahme der Fahrplanstreichungen einzusetzen.

Helen Heberer fordert den bestmöglichen Lärmschutz für die Östliche Riedbahn

Informationen zur aktuellen Lage bei den Lärmschutzmaßnahmen an der Östlichen Riedbahn bei Innenminister Rech eingefordert

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer hat sich erneut an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech gewandt und ihn um aktuelle Informationen zum Stand der geplanten Lärmschutzmaßnahmen und der Verkehrsentwicklung im Bereich der Östlichen Riedbahn gebeten.

In ihrem Schreiben fragt sie den Minister außerdem nach den Ergebnissen der offiziellen schalltechnischen Untersuchung, die der Minister in seinem Schreiben im vergangen Sommer für den Herbst 2008 angekündigt hatte.

Sie forderte den Minister außerdem dazu auf, sich auch weiterhin für einen angemessenen Lärmschutz an den betroffenen Streckenabschnitten einzusetzen, „denn nur so kann die umweltpolitisch sinnvolle Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene für die Anwohner dieser in Zukunft stark befahrenden Strecke erträglich gestaltet werden.“

Heberer drückt die Daumen für „Koffer Trick“ Preisverleihung

Heberer drückt die Daumen für „Koffer Trick“ Preisverleihung im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart

Insgesamt 24 Grundschulen aus ganz Baden-Württemberg haben mit eigenen Filmen am Trickfilm-Wettbewerb 'Koffer-Trick' der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) teilgenommen der damit auf ein großes Interesse bei den Schulen stößt. Als einzige Schule aus Mannheim hat sich die Astrid Lindgren Schule mit einem eigenen Beitrag beteiligt. Wer die glücklichen Gewinner sind, wird im Rahmen der Preisverleihung am 06. Mai ab 15 Uhr im Kino Metropol 1 in Stuttgart bekannt gegeben, die erstmals im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart (ITFS) stattfindet. Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist nicht nur stolz darauf, dass aus Mannheim die Astrid-Lindgren-Schule teilnimmt, bei der sie selbst schon mit den Kindern ein Leseprojekt durchgeführt hat, sondern sie drückt fest die Daumen, dass der eingereichte Trickfilm auch bei den Preisträgern dabei sein wird.

Eine hochkarätig besetzte Jury ist bereits jetzt beeindruckt von der kreativen Vielfalt der eingereichten Filmbeiträge.

-( Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin Filmförderung Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG)
-Prof. Götz Gruner, Professor für Mediengestaltung, Hochschule Offenburg
-Hanns-Georg Helwerth, Leiter Standort Stuttgart, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
-Friedemann Schuchardt, 1. Vorsitzender Kinomobil Baden-Württemberg e.V. und
-Ulrich Wegenast, Künstlerischer Geschäftsführer Film- und Medienfestival gGmbH)

Dass mit diesem Wettbewerb Kinder und auch Lehrkräfte dazu angeregt werden, sich mit einer Medienart auseinander zu setzen, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, findet Heberer hervorragend. Denn dadurch machen sich sowohl Schüler wie Lehrer mit Technik und künstlerischen Gestaltungskriterien vertraut, die auch die schulische Arbeit anregen.
„So können Kinder lernen, im Team eine Aufgabe gemeinsam zu bewältigen und kreativ zu gestalten – und das mit viel Begeisterungskraft“ so Heberer

Der Trickfilm-Wettbewerb wurde von der LFK erstmals 2007 durchgeführt und richtet sich an baden-württembergische Grundschulen. Mit Hilfe eines kleinen Trickfilm-Studios in einem Koffer können Schüler eigene Film-Ideen verwirklichen und so ein Stück Medienkompetenz erwerben. Im Mai 2009 soll der Wettbewerb in die dritte Runde gehen.

Kooperationspartner bei diesem Wettbewerb ist das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und die Stadt- und Kreismedienzentren, das Trickfilmstudio FILM BILDER Stuttgart, sowie der Kinomobil Baden-Württemberg e.V., der die Gewinnerfilme im Rahmen des Tourprogramms im ländlichen Raum zeigen wird. Erstmals mit dabei ist das Internationale Trickfilm Festival Stuttgart.

Helen Heberer MdL
27. 3. 2009

Heberer: Wermutstropfen für das Landesmuseum

Dass das Landeskabinett die Umschichtung von 0,8 Mio Euro für den Ausbau von Sonderausstellungsflächen (bei Gesamtkosten von 3,9 Mio Euro) im Landesmuseum für Technik und Arbeit jetzt billigte, freut die Landtagsabgeordnete Helen Heberer. „Das schafft jetzt, wo im Landesmuseum sowieso umgebaut und modernisiert wird, die Möglichkeit, im gleichen Zug diese Sonderausstellungsflächen zu schaffen. Dadurch können Zeit und Kosten eingespart werden weil nicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmals eine Baustelle eingerichtet werden muss.“ Allerdings handle es sich leider keineswegs um zusätzliches Geld vom Land, sondern quasi um eine Vorwegnahme von Mitteln des LTA, die selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt dann fehlen werden. Das Land hat lediglich genehmigt, dass die Stadt Mannheim, dem Landesmuseum diesen Betrag derzeit vorstrecken darf.

Wie die gesamte Renovierung im Umfang von über 10 Mio Euro, an der sich auch die Stadt Mannheim beteilige, müsse auch diese Summe vom LTA in den kommenden Jahren zurückgeführt werden. „Diese Mittel fehlen dann in den kommenden Jahren de facto für die Ausstellungsplanung und –Durchführung – und das ist der große Wermutstropfen an der Geschichte“ Während andernorts die Baumaßnahmen von Landesmuseen zum großen Teil auch vom Land übernommen werden, muss das LTA die vorgestreckten Beträge „zurückstottern“ was nur durch spürbare Einschnitte im Personalbereich und der Ausstellungsplanung möglich ist.

HH

Heberer: Museum Kesselhaus erhält Landeszuschuss

Dass die weltweit größte Sammlung von Arbeiten des Künstlers Anselm Kiefer, durch einen privaten Sammler im Museum Kesselhaus in Mannheim Neckarau,der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, begrüßt die kulturpolitische Sprecherin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer.

„Dass eine solche Rarität schon bald ihren Platz in unserer Stadt haben wird, erweitert das Angebot Mannheims um einen weiteren Höhepunkt am Kulturstandort auf eine ganz besondere Weise“ freut sich Heberer , „man kann dem Sammler nur dankbar für einen solchen Impuls in unserer Stadt sein“

Das Haus soll an 5 Tagen der Woche geöffnet sein, und jährlich wechselnde Sonderausstellungen präsentieren.

„Das Land fördert diese Maßnahme innerhalb 10 Jahren mit 1.5 Mio Euro, in Jahresraten von 150.000 Euro und dokumentiert damit ebenfalls den Stellenwert, den diese Sammlung für Baden-Württemberg hat“ so Heberer. Der Kulturausschuss beriet heute, ob sich die Stadt Mannheim an den laufenden Betriebskosten beteiligen wird.