In der heutigen SPD Landtags-Fraktionssitzung waren sich die Abgeordneten einmütig darüber einig, dass die regionalen Rundfunksender – für Mannheim das Kurpfalz-Radio - mit ihrer regionalen Berichterstattung, wie z.B. die Frühsendung auf SWR 4 trotz der mächtigen Sparanstrengungen, die der SWR in den nächsten Jahren zu leisten hat, weiter auf Sendung bleiben.
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat dem Interkulturellen Bildungszentrum (ikubiz) in Mannheim einen Zuschuss von rund 194.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bewilligt. Damit sollen Ausbildungswerberinnen und -werber gefördert werden, die Jugendliche an Unternehmen, die ausbilden wollen, passgenau vermitteln sollen. „ Es ist ungemein wichtig, dass damit viele Jugendliche, die es schwerer haben an einen Ausbildungsplatz zu kommen, eine Chance erhalten“ so die Landtagsabgeordnete Helen Heberer und betont, dass das ikubiz mit seinem Projekt „Azubi attraktiv – Ausbildung bewerben“ genau an der richtigen Stelle ansetze.
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Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Einlass beim Rosenmontagsschmaus des Vereins Geschichte Alt-Neckarau (VGAN) um 11.11 Uhr standen die ersten der insgesamt knapp zweihundert hungrigen Fasnachter vor der Tür der Remise im Neckarauer Rathausensemble. Nach Franzosensuppe und süßen Nonnenstückchen, guter Unterhaltung und Stimmungsmusik stand ihnen der Sinn.
Diskussion: Mannheim und seine Zukunftschancen
Gut aufgestellt - oder ein wenig selbstgenügsam?
Einmal anders als in sonst gewohnten Rollen diskutierten die Teilnehmer beim "Talk am Fluss" über die Zukunftschancen der Quadratestadt und der Metropolregion. Während normalerweise die Vertreter der Wirtschaft in puncto Entwicklung den Finger in die Wunde legen, lobte Unternehmer Dr. Manfred Fuchs den Standort. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der ansonsten diese Seite der Medaille vertritt, erläuterte die möglichen Schwierigkeiten für Stadt und Region, auch künftig starker Wirtschaftsstandort zu bleiben. Europa-Abgeordneter Peter Simon (SPD) hielt mit seiner Position ebenfalls nicht hinter dem Berg. Aus seiner Sicht wird die Stadt in Europa nicht wahrgenommen. "Andere Städte wie etwa Paris oder Florenz, aber auch Heidelberg erklären sich von selbst", so Simon kritisch.