Bildung: Junge Frauen für Medientechnik begeistert
Mädchen an der Kamera
Dass perfekt nicht immer gut sein muss, zeigt der Kurzfilm "(M)ein Leben", der während eines Ferienworkshops des Projekts "Close Up - nah dran an Film & Medien" entstand. In Anwesenheit von Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) und der Landtagsabgeordneten Helen Heberer (SPD) wurde er gestern im Jugendkulturzentrum Forum präsentiert. Träger ist die Initiative "Kindermedienland Baden-Württemberg".
Arbeitsmarkt
Hilfe für Zivil-Angestellte
Bei der Suche nach einer Folgebeschäftigung können die etwa 1700 Zivilbeschäftigten der US-Armee auf Unterstützung durch die Landesregierung hoffen: Unter Federführung des Ministeriums für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat diese eine interministerielle Lenkungsgruppe eingerichtet, die sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen soll. Dies teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer mit.
In Beantwortung eines gemeinsamen Schreibens der Rhein-Neckar-Abgeordneten der Regierungskoalition im Landtag an Arbeitsministerin Katrin Altpeter zu möglichen Unterstützungs-Maßnahmen für arbeitslos werdende Beschäftigten der US-Armee, informierte diese darüber, dass die Landesregierung unter Federführung des Ministeriums für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine interministerielle Lenkungsgruppe eingerichtet habe, die sich mit dieser Thematik intensiv beschäftige. „Es ist aus meiner Sicht besonders wichtig, sozialverträgliche Lösungen für die deutschen Zivilangestellten der US-Streitkräfte zu finden“, so Heberer.
Immobilien: Nach Verkauf der LBBW-Wohnungen sieht die Politik in Mannheim keinen Grund zur Unruhe, die Betroffenen machen sich dagegen Sorgen
Mieter wollen sichere Auskünfte
Von unserem Redaktionsmitglied Heiko Brohm
Rosi Helmle sitzt an ihrem runden Esstisch und zeigt zur Stereoanlage. "Da", sagt sie, "im Radio habe ich vom Verkauf meiner Wohnung erfahren." Seit 13 Jahren wohnt die 67-Jährige im Herzogenried. Ihre Miete bezahlt sie an die LBBW - doch wie lange sie das noch tut, weiß sie nicht. Denn die Bank hat gerade beschlossen, ihre gesamten Wohnimmobilien an das Unternehmen Patrizia zu verkaufen. Rosi Helmle überlegt kurz. "Also, ich finde das schon ein starkes Stück, dass wir hier gar nichts gesagt bekommen."