Helen Heberer, Dr. Stefan Fulst-Blei (beide SPD), Wolfgang Raufelder (Grüne): „Neue kooperative Promotionskollegs schaffen bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs und setzen ein Zeichen für Kooperation und Qualität im Promotionswesen“.
Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heute bekannt gab, wird an der Hochschule Mannheim und der Universität Heidelberg im kommenden Jahr ein neues kooperatives Promotionskolleg eingerichtet. Dieses richtet sich an junge Promovierende, die in einem übergreifenden Forschungszusammenhang gemeinsam arbeiten und sich wissenschaftlich qualifizieren können. Landesweit werden zehn neue kooperative Promotionskollegs eingerichtet, die insgesamt mit 6,6 Millionen Euro gefördert werden.
„Mit der Errichtung des neuen Promotionskollegs „Gewebeanalytik für die stammzell-basierte Diagnostik“ in Mannheim/Heidelberg stärken wir in der Metropolregion Rhein-Neckar die Biomedizintechnik als zentrales Innovations- und Zukunftsfeld“, erklärt der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei.
Der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder sieht in der Einrichtung neuer Promotionskollegs eine wichtige Weichenstellung zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Verbesserung der Qualität im Promotionswesen.
Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses Helen Heberer erläutert: „Ich freue mich sehr, dass die Hochschule Mannheim mit dem Promotionskolleg erneut ihre Stärke in der Forschung unter Beweis stellen kann. Wir unterstützen die weitere Öffnung der Universitäten für die Promotion in Kooperation mit den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Wir werden aber auch in Zukunft das Ziel verfolgen, dass die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bei bestimmten Themen mit entsprechend qualifizierten Professoren und in zeitlich beschränkten Forschungsprojekten Promotionsrecht auch ohne die Universitäten erhalten. Eine entsprechende Klausel haben wir 2014 in das neue Landeshochschulgesetz geschrieben, und an diesem Kurs werden wir festhalten.“
Viele Menschen schätzen diese besinnliche halbe Stunde des Einstiegs in die Vorweihnachtszeit: Zur "Christuskirche im Kerzenschein" lädt die Gemeinde am heutigen ersten Adventssamstag um 18.30 Uhr ein. Hunderte Kerzen zaubern eine besondere Atmosphäre in den "Mannheimer Dom", Landtagsabgeordnete Helen Heberer liest besinnliche Texte, Landeskantor Prof. Johannes Michel an der Steinmeyer-Orgel und Sophia-Marie Schmidt mit ihrer wunderbaren Harfe musizieren. Das große Glockengeläut um 19 Uhr geleitet die Besucher zum Glühwein auf den Kirchenvorplatz, wo der Christbaum zum ersten Mal leuchtet. Kantorin Anna Linß mit ihrem Blechbläserensemble stimmt Weihnachtslieder an. pwr
© Mannheimer Morgen, Samstag, 28.11.2015
Heberer, Fulst-Blei (beide SPD), Raufelder (Grüne): „Grün-Rot fördert im Rahmen des Denkmalförderprogramms Kulturdenkmale mit landesgeschichtlicher Bedeutung “
Die grün-rote Landesregierung fördert mit den Mitteln aus dem Denkmalförderprogramm die Instandsetzung der Evangelische Konkordienkirche in Mannheim mit 131350 Euro. Insgesamt hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft rund 6,45 Millionen Euro für den Erhalt und die Sanierung von 126 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg freigegeben. Neben kirchlichen und kommunalen Kulturdenkmalen kommen die Fördermittel auch zahlreichen privaten Denkmalen zugute.
Der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) lobt das große Engagement vielen Menschen in der Denkmalpflege: „Ob auf privater Basis, in Initiativen, Gruppen oder öffentlichen Einrichtungen: Mit ihrem Einsatz erhalten sie die Denkmale aus vergangenen Zeiten und machen damit Geschichte lebendig“. Die Investitionen des Landes zahlen sich dabei mehrfach aus. „Jeder Euro Förderung löst bis zu acht Euro private oder öffentliche Folgeinvestitionen aus. Und diese kommen in der Ausführung meist unseren mittelständischen Unternehmen in der Region zugute“, erklärt der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder.
Im Südwesten gibt es rund 90.000 Bau- und Kunstdenkmale und rund 60.000 archäologische Denkmale. „Diese Vielfalt ist eine Stärke unseres Landes, in die auch in Mannheim investiert wird“, stellt die Landtagsabgeordnete Helen Heberer dar, die auch Mitglied im Kuratorium von Toto-Lotto sowie der Denkmalstiftung ist. Das Geld für das Denkmalförderprogramm des Landes stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. In allen drei Tranchen des Denkmalförderprogramms 2015 stehen insgesamt 17,4 Millionen Euro zur Verfügung.
Prof. Ronith Mues (Harfe) gibt ihr Antrittskonzert unter Mitwirkung von Helen Heberer MdL
Frau Ministerin Theresia Bauer MdL hat entschieden an der Musikhochschule Mannheim das Landeszentrum für Dirigieren einzurichten. Komplementär dazu verstärkt die Hochschule ihren Orchesterschwerpunkt durch neue Professuren für Harfe und Tuba. Ronith Mues studierte bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie in der Meisterklasse von Prof. Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der Aufnahme in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und der Auszeichnung als Stipendiatin des Deutschen Musikrats erhielt sie erste Preise beim Concours International de Harpe A.S.T.H. in Lyon (Frankreich), beim Wettbewerb der Deutschen Harfenvereinigung und beim internationalen Instrumentalwettbewerb Rovere d‘Oro (Italien). Als Solistin und Kammermusikerin spielte sie u. a. beim Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Rheingau Musikfestival. Seit 2007 ist Ronith Mues Soloharfenistin des Konzerthausorchesters Berlin. Gastengagements führten sie zu den Berliner Philharmonikern, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks u. a. Vor ihrer Berufung auf die Professur in Mannheim unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Am 9. November stellt sich Ronith Mues mit ihrem Antrittskonzert dem Mannheimer Publikum um 20 Uhr im Rittersaal vor. Partnerin von Prof. Mues bei der Veranstaltung ist Helen Heberer MdL. Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses kehrt in ihren alten Beruf als Sprecherzieherin und Theaterpädagogin zurück und wird Texte von Bouilly, Verlaine
Heberer, Fulst-Blei (beide SPD), Raufelder (Grüne): „Fortführung des Solidarpakts Sport III ist Anerkennung des großen Engagements für den Nachwuchs “
Die grün-rote Landesregierung und der Landessportverband haben sich auf die Fortführung des Solidarpakts Sport verständigt. Im Solidarpakt Sport III, der für den Zeitraum von 2017 bis 2021 gilt, werden die Mittel insgesamt um 87,5 Millionen Euro erhöht. Die Aufstockung der Mittel kommt auch den Übungsleiterinnen und Übungsleitern in Mannheim zugute. Ihre Pauschale wird ab 2017 auf 2,50 Euro angehoben.
„Mit der Fortführung des Solidarpakts Sport stärken wir das Ehrenamt, den Breiten- und den Leistungssport zugleich“, erklärt der Mannheimer Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder (Grüne). Helen Heberer (SPD) ergänzt: „Grün-Rot trägt mit dem Solidarpakt Sport III der großen Bedeutung des Sports und der Millionen im Breitensport aktiven Bürgerinnen und Bürgern Rechnung. Der Solidarpakt hat sich seinen Namen wirklich verdient“.
Die jährlich um fünf Millionen Euro erhöhten Mittel des Kommunalen Investitionsfonds von 12 Millionen auf künftig 17 Millionen Euro seien dabei nicht Gegenstand des Solidarpakts, trügen aber ebenfalls zur Entspannung der Sportstättensituation in Baden-Württemberg bei. „Damit kann in Mannheim auch künftig ein vielfältiges Sportangebot und eine gut ausgebaute Sportinfrastruktur gesichert werden“, betont der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei.
Neben dem Sport profitieren von der Erhöhung des Fördervolumens auch die Wander- und Rettungsdienstorganisationen.