Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Finanzierung des unabhängigen Beratungszentrums für Arbeitslose sichergestellt

 

 

Heberer, Fulst-Blei (beide SPD), Raufelder: „Arbeitslosenzenten helfen den Betroffenen bei der beruflichen Wiedereingliederung“

 

Das baden-württembergische Sozialministerium gab am heutigen Donnerstag (29.10.2015) bekannt, dass die zwölf Beratungszentren für Arbeitslose auch im kommenden Jahr weiter gefördert werden. Damit kann auch das Mannheimer Beratungszentrum seine erfolgreiche Arbeit im Jahr 2016 fortsetzen. Die erforderlichen Mittel sollen im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt im Dezember bereitgestellt werden. Bei den Beratungszentren handelt es sich um ein Modellprojekt des Landesprogramms „Gute und sichere Arbeit“. In den Beratungszentren erhalten Betroffene eine von staatlichen Stellen unabhängige und niedrigschwellige Beratung und Betreuung.

 

Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder (Grüne) erklärt, dass vor allem die Unabhängigkeit der Zentren zu deren Erfolg beiträgt: „Viele Arbeitslose haben schon schlechte Erfahrungen mit den Jobcentern gemacht. Umso wichtiger sind unabhängige Beratungsangebote“. Seine Kollegin Helen Heberer (SPD) ergänzt: „Die Beratungszentren zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass Betroffene beispielsweise bei Behördengängen begleitet werden, Hilfe bei der Korrespondenz mit Ämtern erhalten oder sich über weitere individuell auf sie zugeschnittene Beratungsangebote informieren“.

 

Der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) sieht in den unabhängigen Beratungszentren eine wichtige Unterstützungsleistung für Arbeitslose: „Betroffene erhalten hier eine engmaschige und individuelle Beratung und Betreuung. Damit können Arbeitslose auch sozial gestärkt werden“.

PLUS e.V. erhält Landesförderung für Inklusionsprojekt

Menschen vor Mehrfachdiskriminierung schützen

 

 

„120 Projekte im ganzen Land gefördert mit rund 8 Mio Euro in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Das sind Zahlen die sich sehen lassen können“, so die Mannheimer Landtagsabgeordneten Raufelder (GRÜNE), Fulst-Blei und Heberer (beide SPD). Es handelt sich dabei um Inklusionsprojekte, mit denen die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in alle gesellschaftlichen Lebensbereiche gefördert werden sollen. Gefördert werden zum Beispiel Sportvereine, die inklusive Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderung anbieten. Aber auch ganz andere Projekte werden durch die Landesförderung ermöglicht.

 

So auch ein Projekt von PLUS e.V., der Psychologischen Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. mit Sitz in Mannheim. Im Rahmen des baden-württembergischen Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention Menschen mit Behinderung startet PLUS e.V. ein neues Projekt mit dem Titel „LSBTTIQ Perspektiven in der Arbeit mit behinderten Menschen “. Ein Förderbescheid des baden-württembergischen Sozialministeriums über 40.000,00 Euro erreichte PLUS e.V. in diesen Tagen. Mit dieser Förderung soll ein Beratungsangebot für lsbttiq Menschen mit Behinderung und deren Angehörige geschaffen werden. Auf die besonders schwierigen Bedingungen von mehrfachdiskriminierten Menschen wird in der Präambel der UN-Behindertenrechtskonvention ausdrücklich hingewiesen. Denn Fragen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung können sowohl zu inneren Konflikten, als auch zu Konflikten im sozialen Umfeld führen. Menschen mit Behinderungen sind aber oft sehr viel stärker auf ihr soziales Umfeld und Unterstützung von außen angewiesen. In diesem Spannungsfeld ist eine geeignete Beratung dringend notwendig. Gleichzeitig richtet sich das Beratungsangebot auch an lsbttiq Fachkräfte in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Darüber freuen sich auch die drei Mannheimer Landtagsabgeordneten.

Im Rahmen des Projektes stehen 2 Diplom Psycholog_innen für konkrete Beratungsanfragen auch überregional zur Verfügung. Dieses Angebot steht für Menschen mit seelischen Behinderungen ebenso offen wie für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen und ihre Angehörigen sowie Fachpersonal.  Parallel nehmen zwei Mitarbeiter_innen des Projektes Kontakt mit verschiedenen Wohlfahrtsverbänden, Interessenvertreter_innen sowie Einrichtungen und Heil- und Pflegeschulen auf, um Rückmeldung über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung und Angebote in Baden-Württemberg zu bekommen. Darauf aufbauend wird ein entsprechendes Fortbildungskonzept für die heilpädagogische und psychiatrische Ausbildung und die Praxis in Einrichtungen erarbeitet werden.

PLUS e.V. freut sich sehr über diese Chance Barrieren für lsbttiq Menschen und ihr Umfeld abzubauen und individuelle Entfaltungsräume zu stärken. Fulst-Blei, Raufelder und Heberer dazu abschließend: „Mit diesem Projekt leistet PLUS e.V. eine  weiteren tollen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von lsbttiq Menschen in Mannheim und darüber hinaus.“

Tag des offenen Denkmals in Mannheim

Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ lädt die Stadt Mannheim am Sonntag, 13. September, zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ein. Auftakt ist um 11 Uhr in der Alten Sternwarte, A 4, 6.

Erster Bürgermeister und Immobiliendezernent Christian Specht wird die Veranstaltung dort gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Initiatorin des „Aktionsbündnis Alte Sternwarte Mannheim“, Helen Heberer, offiziell eröffnen.

„Die Alte Sternwarte ist ein ganz besonderer Bau, sowohl architektonisch als auch kulturhistorisch“, berichtet Christian Specht. „Wir haben sie für die diesjährige Eröffnungsveranstaltung aus zwei Gründen ausgesucht: Zum einen wegen des weitgehenden Abschlusses der denkmalgerechten Sanierung, zum anderen wegen ihres Bezugs zum diesjährigen Motto. Denn die Sternwarte stellt ein einzigartiges Zeugnis der Astronomie, Geodäsie und Meteorologie dar.“

Die 1772 bis 1774 erbaute Sternwarte ist ein technisches Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Im baden-württembergischen Denkmalschutzgesetz wird sie der höchsten Kategorie zugeordnet. Seit April 2013 wird sie aufwändig saniert. Die Außenfassade ist fertig, aktuell laufen die Arbeiten im Inneren des Gebäudes. Kosten insgesamt: rund 2 Millionen Euro. Diese werden von der Stadt Mannheim, aber auch vom Regierungspräsidium, vom Land und Bund, von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen getragen. „Dass wir in unsere Kulturdenkmäler investieren, ist wichtig. Schließlich sind sie, im wahrsten Sinne des Wortes, ein elementarer Baustein für die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt“, so Specht. „Leider haben wir in Mannheim nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viele solcher geschichtsträchtiger Gebäude. Umso mehr ist es unsere Pflicht, diese zu erhalten.“

Ab November 2015 soll die Sternwarte illuminiert werden, was durch den Verein Stadtbild finanziert wird. Bei der Sanierung der Sternwarte waren zahlreiche Handwerksfirmen und Restauratoren einbezogen. Achim Bauer vom Mannheimer Stuckateurbetrieb Bauer sowie der Restaurator Roger Thamm stehen den Besucherinnen und Besuchern am Tag des offenen Denkmals für Fragen zur Verfügung. Barbara Ritter, Vorsitzende des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur, wird einen Kurzvortrag zum bundesweiten Schwerpunktthema „Handwerk, Technik, Industrie“ halten.

Insgesamt verfügt die Stadt Mannheim über rund 2800 Bau- und Kulturdenkmäler. Neben der Alten Sternwarte können Besucherinnen und Besucher am Tag des offenen Denkmals noch 27 weitere historische Mannheimer Gebäude besichtigen. Dazu zählen, passend zu den Motto-Aspekten „Technik und Industrie“, unter anderem die erste Mannheimer Dampfmühle der Familie Kauffmann am Verbindungskanal, das Alte Klärwerk auf der Friesenheimer Insel oder der RNV-Betriebshof Käfertal, wo Fahrten mit der historischen Straßenbahn angeboten werden.

Als Vertreter des Mottos „Handwerk“ öffnen unter anderem verschiedene Gotteshäuser ihre Türen, darunter die Schlosskirche, die Johanneskirche und die Konkordienkirche. Die Alte Schmiede in Feudenheim lädt ein, ebenso wie das derzeit aufwändig sanierte städtische Textilkompetenzzentrum in C 4, 6, in dem der Steinmetzbetrieb Eschelbach und die beiden Kunstschmiede Traubel/Wilperath ihre Arbeit erläutern. „Ich danke allen Beteiligten und insbesondere auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieses Tages beitragen“, betont Erster Bürgermeister Christian Specht.

Der Tag des offenen Denkmals findet in Mannheim bereits zum 21. Mal statt und hat sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt, zu dem allein im letzten Jahr rund 5500 Besucher gekommen sind. Das Gesamtprogramm der Veranstaltung ist auf der Webseite der Stadt Mannheim und unter w w w. denkmalschutz. de zu finden.

© http://www.mrn-news.de/2015/09/07/mannheim-tag-des-offenen-denkmals-in-mannheim-2-213407/

Gratulation zur "Oper des Jahres" an das Nationaltheater

Sehr geehrter Herr Prof. Kehr,
sehr geehrte Damen und Herren Intendanten des Nationaltheaters,

ich gratuliere Ihnen herzlich zum Titel „Opernhaus des Jahres“ – den das Haus mit all seinen Künstlern und technischen Betrieben mehr als verdient hat.

Es kann uns gerade mit Blick auf die bundesweiten Kultureinrichtungen, aber auch innerhalb der baden-württembergischen Opernhäuser mit Freude und Stolz erfüllen, dass die Arbeit der Oper des Nationaltheaters so herausragend juriert wurde.

Deutlich wird, daß dies nur mit „vielen guten Leuten“ möglich ist, wie Sie es, Herr Prof. Kehr, selbst ausgedrückt haben. Und das haben wir  -  gute Leute - wenn wir auf die Wertungen in der Kategorie „Gesamtleistung“ blicken -  in allen Bereichen des Hauses.

Ihnen wird ebenso ein spannender  Opern-Spielplan zugeschrieben, wie zu erwähnen ist, dass Sie im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gegenüber anderen Häusern weit vorangehen.

Dazu gratuliere ich sehr herzlich und wünsche uns allen, weiterhin spannende Opernprogramme und eine weiterhin sorgsame Pflege des jungen und allerjüngsten Publikums.

 

Herzliche Grüße,

Ihre

Helen Heberer MdL