Neuostheim: Heberer fordert Aufklärung von der Post
Vorgehen inakzeptabel
Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist besorgt um die ausreichende Versorgung von Neuostheim mit Postleistungen, nachdem dort Ende September die Postfiliale in der Dürerstraße 43-45 geschlossen wurde (wir berichteten). In einem Schreiben der Post an die Landtagsabgeordnete gibt es noch keine konkreten Pläne für eine neue Filiale, die "Gebietsleitung Stuttgart wurde bereits mit der Suche nach einem neuen Standort beauftragt", heißt es weiter in dem Text.
Erschwernis für die Bevölkerung
Helen Heberer ist darüber verärgert und befürchtet nun, dass sich das Entstehen einer neuen Filiale herauszögern werde und es in Neuostheim auf unabsehbare Zeit keine Postanlaufstelle geben werde, was ihrer Meinung nach "enorme Erschwernisse" für die Anwohner bedeuten würde. Heberer: "Für Geschäftskunden, Private und Ältere ist dies gleichermaßen ein riesiger Nachteil. Es ist darüber hinaus kein guter Stil, die Betroffenen vor vollendete Tatsachen zu stellen, ohne ein Alternativangebot vorzuschlagen".
Vorgehen "inakzeptabel"
In einem Schreiben an die Postdirektion und an die Gebietsleitung in Stuttgart fordert die Sozialdemokratin rasche Information für die Bevölkerung und die Sicherstellung eines nahtlosen Angebotes. "Dem allmählichen Verschwinden von Postfilialen muss entschieden entgegengewirkt werden und den Entscheidungsträgern klargemacht werden, dass dies eine inakzeptable Vorgehensweise ist", so Heberer. red
Mannheimer Morgen
09. Oktober 2009
"Wolle" spielt
Hafenrundfahrt mit Popmusik
Zu einer ganz besonderen, musikalischen Hafenrundfahrt starten die "Friends of Pop" am Sonntag, 11. Oktober. Das Fahrgastschiff "Kurpfalz" von der "Weißen Flotte" wird an der Einstiegstelle Kurpfalzbrücke (unterhalb der Strandbar des alten OEG-Bahnhofs) um 14 Uhr die Anker lichten und mit Live-Musik der Band "Wolle", frisch aus der Talentschmiede der Popakademie, durch Rhein, Neckar und diverse Hafenbecken kreuzen. Veranstaltet wird die Tour von dem von der Landtagsabgeordneten Helen Heberer geführten Freundes- und Förderkreis der Popakademie. Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor, der Popakademie, wird an Bord aktuelle Projekte und Erfolge präsentieren. Für launig-informative Anekdoten rund um den Hafen sorgt in bewärter Weise der Untenehmer Rolf Götz. Die Teilnahme an der Bootstour kostet zehn Euro. pwr
Mannheimer Morgen
9. Oktober 2009
Zusage für neue Postfiliale für Neuostheim
Heberer hofft auf den versprochenen schnellen Ersatz
Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer hat auf Ihr Schreiben an die Gebietsleitung der Post in Stuttgart als Antwort die Zusage erhalten, dass am Standort Neuostheim so schnell wie möglich eine neue Postfiliale eröffnen soll.
Aus Stuttgart heißt es dazu, dass die Post gesetzlich zur Unterhaltung einer Postfiliale in Neuostheim verpflichtet ist und sie innerhalb von drei Monaten eine neue Filiale eröffnen muss.
Heberer begrüßt es ausdrücklich, dass die Suche nach einem neuen Standort offenbar auf Hochtouren läuft. „Die Neuostheimer haben nach der völlig überraschend und ohne Vorwarnung erfolgten Schließung der alten Filiale ein Anrecht auf einen zeitnahen Ersatz.“
Trotz der vorläufigen Entwarnung will Heberer die Angelegenheit im Auge behalten und vor allem dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger Neuostheims in Zukunft immer zeitnah über aktuelle Entwicklungen informieren werden.
Entwarnung bei den LBBW-Wohnungen in Mannheim
Zu einem Informationsgespräch in der Frage nach dem Verbleib von LBBW Wohnungen in Mannheim trafen sich mit dem SPD Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel und der Abgeordneten Helen Heberer der Vorsitzende des Mietervereins Rolf Seltenreich und der Vorsitzende des Bürgervereins Vogelstang Gunter U. Heinrich im Stuttgarter Landtag..
Dabei ging es um die Sorge vieler Mannheimer Mieterinnen und Mieter, die nach dem Bekanntwerden von Verkaufsabsichten der LBBW Immobilien um den weitern Verbleib in ihren Wohnungen bangen. Schon frühzeitig, so betonten Schmiedel und Heberer, habe sich die SPD darauf festgelegt, keine Wohnungen zu verkaufen, weshalb sie beantragte, den LBBW-Wohnungsbestand an die L-Bank in Karlsruhe, als Förderbank zu übertragen.
Die SPD drängte dabei darauf, dass das Land bei der offenbar notwendigen Abtrennung der Immobilien-Sparte bei der LBBW seiner großen sozialen Verantwortung gegenüber den Mietern nachkommt. „Spekulanten dürfen jetzt nicht zum Zuge kommen“ so Schmiedel,
„denn letztlich sind es sonst die Mieter, die die Konsequenzen aus der Bankenkrise zu tragen haben“ ergänzt Heberer.
Dieser Lösung stimmten der Ministerpräsident und der Stuttgarter Oberbürgermeister Schuster zu, wie Schmiedel nach Gesprächen mit Oettinger berichtete. Dass CDU und SPD sich in dieser Frage einig seien und im Lande hier die gleiche Vorgehensweise verfolgten, könne nur zum Nutzen der Mieterinnen und Mieter sein. „Damit könnte für die Betroffenen eine große Unsicherheit aus dem Weg geräumt werden“ fuhren denn Seltenreich und Heinrich beruhigt wieder zurück in die Quadratestadt.
Heberer sieht in der Absicht des Landes, die Wohnungen nun doch in die L-Bank zu übernehmen eine „Entwarnung für die LBBW-Wohnungen in Mannheim“
Helen Heberer MdL
Stuttgart, 8. 10. 2009
Änderung des Landesfeuerwehrgesetzes
Helen Heberer MdL „Neuregelung stabilisiert Arbeit der Feuerwehr in Mannheim“
Die SPD-Landtagsfraktion hat den Entwurf der Landesregierung zur Änderung des Feuerwehrgesetzes in der Ersten Beratung im Plenum diese Woche ausdrücklich begrüßt. Helen Heberer MdL sieht in der Neuregelung eine stabile rechtliche Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit der Feuerwehr in Mannheim Im Parlament würdigte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Reinhold Gall, selbst von Kindesbeinen an aktiver Feuerwehrmann, dass die Landesregierung Erfahrungen und Vorschläge aus den Reihen der Feuerwehren und der Kommunen in ihrem Entwurf berücksichtigte: „Die Änderungen waren längst überfällig und geben den Entwicklungen der letzten Jahre ihren gesetzlichen Rahmen.“
Insbesondere begrüßte Heberer dabei den Erhalt der Werksfeuerwehren in ihrer jetzigen Form. „Ein Verzicht auf die Werksangehörigkeit wäre mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Mitglieder der Werksfeuerwehren einhergegangen - mit verheerenden Folgen für die Qualifikation in diesem hoch spezialisierten Bereich“, erläutert Heberer.
Allerdings wird auch Kritik deutlich. „Entgegen der Forderung des Landesfeuerwehrverbands wird die Versicherungssumme für Haftpflichtansprüche zwar erhöht, jedoch auf 15 Millionen Euro begrenzt.“, bemängelt Heberer. Hinzu komme, dass weiterhin für Führungskräfte in der Feuerwehr keine Mindestqualifikationen vorgegeben werden und auch das Konzept der Landesfeuerwehrschule nicht in diesem Sinne als eine Akademie weiterentwickelt werde.
Eine andere wichtige Frage im Zusammenhang mit der Feuerwehr wurde diese Woche ebenfalls im Landtag debattiert: Die SPD-Landtagsfraktion fordert im Zuge einer Novellierung der Landesbauordnung die gesetzliche Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern. Diese - schon seit mehreren Jahren - erhobene Forderung soll endlich Gesetz werden: „Rauchwarnmelder führen nachweislich zu einer schnelleren Reaktion von Bewohnern bei Ausbruch eines Wohnungsbrands und dies können die entscheidenden Minuten sein bei der Frage, ob Leben gerettet werden kann oder nicht“, berichtete Heberer aus den Erfahrungen der Feuerwehr.