Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Zumeldung: Endlich ein Haus des Jugendrechts in Mannheim

Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer freut sich über die heutige Eröffnung des Hauses des Jugendrechts, weil damit ein langer Vorbereitungszeitraum erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

„Zusammen mit dem Oberbürgermeister haben wir auch vor Ort für den Standort gekämpft“ , so die  Stadträte Dr. Boris Weirauch und Lena Kamrad. In einer gemeinsamen Informations-Veranstaltung mit allen im Haus des Jugendrechts künftig tätigen, nämlich Vertretern von Staatsanwaltschaft, Polizei und Jugendhilfe sowie  Bürgerinnen und Bürgern aus Mannheim konnten wir begeistert feststellen, wie eng die Behörden bereits kooperieren und sich gegenseitig unterstützen. „Beste Voraussetzungen, für eine gute Zusammenarbeit vor Ort“ freut sich Heberer, die auch in Stuttgart die Fahne für Mannheim hoch hielt.

Zeitraumexit erhält Landes-Förderpreis – Heberer gratuliert

Die kulturpolitische Sprecherin , Landtagsabgeordnete Helen Heberer (SPD) gratuliert zum Förderpreis für Kultur des Landes Baden-Württemberg, der in diesem Jahr an das Mannheimer Künstlerhaus „zeitraumexit“ geht. Für sie ist dies „die verdiente Anerkennung für ein bemerkenswertes künstlerisches Konzept innovativer Kulturarbeit“

National habe zeitraumexit als Ort für Performances, Tanz, Videokunst, Fotografie, Musik und  bildende Künste wertvolle Impulse für die Kulturlandschaft setzen können, betont Heberer. Insofern sei es keineswegs zu hoch gegriffen, das innovative Projekt als kulturelles Aushängeschild für Baden-Württemberg zu bezeichnen.

„zeitraumexit hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 zu einer avantgardistischen Projektionsfläche  für die bildende und darstellende Kunst der Gegenwart entwickelt“, erklärt Heberer, die auch Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst im baden-württembergischen Landtag ist. Der Förderpreis des Kulturpreises Baden-Württemberg gehe damit an einen würdigen Träger. Besonders überzeugend sei die Förderung junger Talente, die gleichzeitig regionale und nationale Ausrichtung wie auch internationale Vernetzung sowie die programmatische Offenheit jenseits von Genregrenzen. Mit seiner Arbeit stelle das Mannheimer Pionierprojekt eine wichtige Bereicherung für die Kunst im Land dar und wirke in besonderem Maße inspirierend. „Ich gratuliere zeitraumexit für seine herausragend innovative Leistung für die Kunst und freue mich auf viele weitere erfrischende und visionäre Momente“, so Heberer abschließend.

SPD-Landtagsfraktion ging in Mannheim auf Firmenbesichtigung

Minister Nils Schmid und Claus Schmiedel werden von Helen Heberer, Stefan Fulst-Blei und OB Peter Kurz begrüßt.

Eine hochrangige Delegation der SPD-Landtagsfraktion besuchte am Montag, 9. März, mehrere Firmen in Mannheim. Anschließend empfing sie zahlreiche Bürger und Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Mannheim. Großer Bahnhof der Landes-SPD am Montagabend: Angeführt vom stellvertretenden Ministerpräsidenten sowie Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid kam eine hochrangige Delegation der SPD-Landtagsfraktion zu Besuch in die Quadratestadt. Nach einem Besuch der Firmen Unger Fahrzeugbau-Fahrzeughydraulik und Franz Bangert, einem anerkannten Spezialisten für elektrische und mechanische Antriebssysteme, waren zum Empfang im Jüdischen Gemeindezentrum rund 300 Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Nach dem offiziellen Teil bot sich Gelegenheit zu direkten Gesprächen mit Abgeordneten und Amtsträgern.

Mit ihrer Veranstaltungsreihe "SPD vor Ort" ist die Landtagsfraktion in unregelmäßigen Abständen in ganz Baden-Württemberg unterwegs. Dass der Weg zu diesem Zeitpunkt nun nach Mannheim führte, war natürlich kein Zufall. Die Quadratestadt wählt am 14. Juni bekanntlich einen neuen Oberbürgermeister. Amtsinhaber Peter Kurz (SPD) tritt erneut an und will die Wahl mit einem überzeugenden Votum gewinnen. Hinter ihm versteht sich die SPD selbst als führende politische Kraft in der Stadt und will weiterhin maßgeblich die Geschicke in der Industriestadt und einstigen "roten Hochburg" bestimmen.

Unter diesen Voraussetzungen stand die Abendveranstaltung unter zwei Prämissen. Neben der Darstellung der großen SPD-Themen der Landespolitik und dem Verweis auf bisher erzielte Erfolge der Landesregierung ging es vor allem um die besondere Situation in der zweitgrößten Stadt des Landes.

"Mannheim steht für das moderne, weltoffene Baden-Württemberg. Hier vibriert es, hier wird Zukunft gemacht", zeigte sich Schmid begeistert. Keine Stadt habe die Themen Toleranz, Konversion, Existenzgründung oder Bildungsgerechtigkeit so aufgegriffen wie Mannheim. "Das alles ist verbunden mit Peter Kurz, der noch lange OB bleiben soll", stellte Schmid den direkten Zusammenhang her.

"Gute Arbeit, gerechte Bildungschancen und Zeit für die Familie sind die drei Themenfelder für die Zukunft", verwies der Minister im Anschluss auf das bisher von der SPD Geleistete, "angefangen vom Mindestlohn bis hin zu großen Investitionen im Bildungsbereich, von der Kita zu den Hochschulen". Oftmals, lobte Schmid, sei die Quadratestadt dabei bereits einen kleinen Schritt weiter.

"Mannheim hatte früher das Image eines Sorgenkindes. Das hat sich geändert, die Stadt steht gut da", stellte im Anschluss Kurz selbst die gewachsene wirtschaftliche Stärke in den Mittelpunkt. Eine Exportquote der Unternehmen von 66 Prozent mit hoher Wertschöpfung, geringe Arbeitslosigkeit, kaum Jugendarbeitslosigkeit, eine wachsende Zahl von Unternehmen, neun Existenzgründerzentren, Aufbau des Sektors Medizintechnik - die Bilanz der Stadtverwaltung könne hier beeindrucken.

Die Besucher der Veranstaltung belohnten dies mit kräftigem Beifall. Welche Rolle diese Themen allerdings für die Bürgerschaft bei der Wahl am 14. Juni spielen werden, ist aber längst noch nicht ausgemacht.

Von Gerhard Bühler