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„Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, unsere Vorstellungen vermitteln, aber vor allem auch zuhören“, erläutert die Mannheimer Landtagsabgeordnete Helen Heberer die „100-Dialoge-Tour“ der SPD Baden-Württemberg, mit der diese in der Zeit bis Weihnachten ihr Regierungsprogramm für die Landtagswahl 2011 im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen, Firmen und Verbänden im Land diskutieren will.
Über 100 Veranstaltungen werden in diesem Zeitraum im Land stattfinden. Elf verschiedene Themenfelder – von Bildung, Kultur über Energie bis hin zu Wirtschaft – werden auf diese Weise bearbeitet. Die Ergebnisse aus den Gesprächen und Diskussionen fließen später ins Regierungsprogramm der SPD für die Jahre 2011 bis 2016 ein.
„Einigermaßen überrascht“ zeigte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer über den Werbeauftritt für Stuttgart 21 von Wissenschaftsminister Frankenberg, IHK-Hauptgeschäftsführer Luzius, Bürgermeister Grötsch und Bahnhofsmanager Vogt vor dem Mannheimer Hauptbahnhof. „Ich hätte mir die Aktivität der vier demonstrierenden Herren eigentlich zu dem Zeitpunkt gewünscht, als bekannt wurde, dass die für uns wichtige Strecke Frankfurt-Mannheim in der Planung bereits um zehn Jahre verschoben wurde“, so die Abgeordnete.
Bereits im Jahr 2008 war sie mit über 130 Terminen landesweit und einem durchweg positiven Medienecho ein großer Erfolg: Die Aktion „Rent a MdL“ der SPD-Landtagsfraktion, bei der Bürger, Vereine, Organisationen, Firmen, Geschäfte und Behörden einen Abgeordneten für berufliche, ehrenamtliche oder soziale Zwecke buchen können.
Die SPD-Landtagsabgeordnete kritisiert die Pläne der Telekom, die auch in Mannheim die Standorte ihrer Betriebe T-Deutschland IT und T-Deutschland VSD (Vertriebs-Service-Deutschland) schließen will, um sie künftig an wenigen Orten zu konzentrieren. Mit 113 Beschäftigen bei T-Deutschland IT und ca. 150 Beschäftigen bei T-Deutschland VSD ist Mannheim mit über 250 Arbeitsplätzen von diesen Plänen am massivsten betroffen.
Ihre Befürchtungen, dass durch die Kostenexplosion des Großprojekts Stuttgart 21, notwendige Bahnprojekte in der Rhein-Neckar-Region vernachlässigt oder „auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden“, sieht die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer durch die Äußerungen des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium Rainer Bomba im Mannheimer Morgen, bestätigt.