Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Heberer: Mannheimer Binnenschifffahrtsrecht wieder ein Schritt weiter

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer erhielt positive Rückmeldungen aus dem Wissenschaftsministerium auf ihre Anfrage zur Einrichtung eines bundesweit einzigartigen Lehrstuhls für Binnenschifffahrtsrecht an der Mannheimer Universität.

Heberer hatte sich für eine Überführung der bisher bestehenden Juniorprofessur in diesem Fachbereich in eine reguläre Professur eingesetzt – diese Forderung findet nun auch im Wissenschaftsministerium Unterstützung. Zwar weist das Ministerium in diesem Zusammenhang auf die Autonomie der Hochschule hin, die letztlich selbstständig die notwendigen Ressourcen für den Aufbau einer solchen Professur aufbringen müsse, jedoch auch vom Rektor der Mannheimer Uni kam ihr gegenüber inzwischen ein positives Signal.
„Interessant ist diesem Zusammenhang vor allem der Hinweis auf das Aufbauprogramm Hochschule 2012 – wenn die Universität hier schnell aktiv wird, könnte es durch die Einbindung in einen Studiengang hier eine Unterstützungsmöglichkeit durch das Land geben“, so Heberer.

Heberer: Wie weiter - nach dem Abzug der US-Streitkräfte?

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer erkundigt sich in einem Berichtsantrag bei der Landesregierung welche Kenntnis sie über den nun endgültig beschlossenen Truppenabzug der US-Streitkräfte hatte und in welcher Form sie sich bisher dafür eingesetzt hat, diese beiden Standorte zu halten.

Weiter erkundigt sie sich nach welchen Förderprogrammen der Europäischen Union, des Bundes und des Landes die den Standorten eine finanzielle Unterstützung ermöglichen, um die nun frei werdenden Militärgelände in anderen Form neu nutzbar zu machen, etwa durch die Umwandlung in Gewerbe- oder Wohngebiete oder Nacherholungsmöglichkeiten.

Wichtig ist es Heberer darüberhinaus , dass für die Zivilbeschäftigten nach Abzug der US-Truppen sozialverträgliche Lösungen bzw. neue Arbeitsplätze gefunden werden können.

Heberer: Berufliche Gymnasien können fast 200 Bewerber nicht aufnehmen

Aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabge­ordneten Helen Heberer geht hervor, dass im kommenden Schuljahr für knapp 200 Bewerberinnen und Bewerber an den beruflichen Gymnasien in Mannheim kein Platz ist.

Demnach haben sich 662 zugangsberechtigte Schüler um einen Platz an einem der beruflichen Gymnasien in Mannheim beworben. Dazu zählen auch 38 Schülerinnen und Schüler aus den jetzigen Klassen 9 und 10 der achtjährigen Gymnasien und über 600 Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss, also nach Real­schule, Werkrealschule und zweijähriger Berufsfachschule, die die formalen Aufnahmevoraussetzungen erfüllen. Dieser Nachfrage stehen jedoch aktuell nur 474 Plätze an den beruflichen Gymnasien gegenüber.

Heberer bemängelt Unterrichtsausfall an beruflichen Schulen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist verärgert über den hohen Unterrichtsausfall an den beruflichen Schulen in Mannheim und darüberhinaus in ganz Baden-Württemberg. Aus der Antwort der Landesregierung auf eine SPD Anfrage geht hervor, dass an beruflichen Schulen in Mannheim schon allein 6,8 Prozent des Unterrichts aufgrund des strukturellen Defizits ausfallen. „Rein rechnerisch gibt es in Mannheim eine Unterversorung von 34 Lehrkräften“, so Heberer. „Mit der Nichtbesetzung gefährdet die Landesregierung die Ausbildung der jungen Menschen und ihre Zukunftschancen“.

Der Unterrichtsausfall in Baden-Württemberg von insgesamt 12,5 Prozent setzt sich aus drei Faktoren zusammen. 4,5 Prozent entfallen auf das strukturelle Defizit, da die Landesregierung 749 für den regulären Unterricht nötige Lehrerstellen nicht finan­ziert. Weitere 3,6 Prozent entfallen auf Krankheit oder dienstliche Verhinderungen, 4,4 Prozent auf Vertretungsstunden, die Lehrer für fehlende Kollegen halten.

Heberer lobt Jungbuschschule für Teilnahme am Trickfilm-Wettbewerb

Die SPD-Landtagsabgeordnete honoriert die Teilnahme der Jungbuschschule am Trickfilm-Wettbewerb „Koffer-Trick“ der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) mit den Worten: „Dabei sein ist wichtig!“. Auch wenn die Schule es nicht unter die Gewinner geschafft hat, so hat sie doch einen guten Beitrag für Mannheim geleistet.

Sie freue sich auch darüber, dass das Interesse an dem Wettbewerb in diesem Jahr weiter zugenommen habe und so bereits insgesamt 1500 Grundschüler die Möglichkeit hatten, an einer Trickfilmproduktion mitzuwirken.