Wissenschaft: Duale Hochschule Mannheim bekommt einen neuen Chef / Bisheriger Rektor Beverungen nicht in der Auswahl
Beverungen tritt als Rektor nicht mehr an
Von unserem Redaktionsmitglied Heiko Brohm
Gestern Morgen will man in der Stuttgarter Zentrale der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) noch gar nichts sagen, am Mittag wird der Druck schließlich zu groß: Der DHBW-Standort Mannheim bekommt einen neuen Rektor, der bisherige Amtsinhaber Prof. Johannes Beverungen ist nicht mehr im Rennen - nach drei gescheiterten Anläufen und einer monatelangen Hängepartie. Er übernimmt eine extra neu geschaffene Forschungsprofessur "und steht deshalb für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung", so formuliert es das Präsidium am Nachmittag freundlich. Er freue sich auf die neue Aufgabe, wird Beverungen zitiert. Antworten auf Nachfragen? Gibt es nicht.
Neuhermsheim: Jubiläumskonzert zum 60-jährigen Bestehen des Gesangvereins in der Schlosskirche
Chor übertrifft mit Gounod-Messe alle Erwartungen
Der Gesangverein Neuhermsheim besteht seit 60 Jahren. Gefeiert wurde dies mit einem begeisternden Konzert in der Schlosskirche. Der Kirchenraum bildete mit seiner herrlichen Akustik eine ebenso großartige wie intime Kulisse.
Zum Thema: Ein Chef im verminten Gelände
Weitere Minen gelegt
Prof. Dr. Josef Bugl
Der "Mannheimer Morgen" hat mit seinem Artikel zur Dualen Hochschule "Tauziehen um Vertragsverlängerung für Rektor Beverungen spitzt sich zu: Ein Chef im verminten Gelände" vor einigen zusätzliche Minen gelegt. Wie der "Mannheimer Morgen" schreibt, hat ein von Mannheim ausgehender Druck in Stuttgart für wachsenden Zorn gesorgt.
Bei wem in Stuttgart der wachsende Zorn ausgelöst wurde, ist im Artikel nicht gesagt. Gemeint kann nur der Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Herr Prof. Geilsdörfer, oder das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sein.
Am vergangenen Samstag fand der Deutsche Turn-Talentschul-Pokal in Berkheim statt. Dabei messen sich alljährlich alle Turntalentschulen Deutschlands.
Dabei präsentierten die 10 jährigen Nachwuchstalente der TGM Mannheim ihre Pflichtübungen mit viel Ausdruck, Eleganz und Power, so dass das Team am Ende mit hohen Wertungen den Sieg erneut souverän nach Mannheim holte.
Über ein Projekt in der Region, das 180 Schülerinnen und 200 Schülern aus Oftersheim technische Berufe mit einem PraxisParcours sowie einem Bewerbungstraining erlebbar und begreifbar macht, freut sich die Landtagsabgeordnete Helen Heberer. Dabei ist es ihr wichtig, gezielt weiblichen Nachwuchs für zukunftsträchtige technische und handwerkliche Berufe zu gewinnen. „In Baden-Württemberg sind Frauen in Technik und Naturwissenschaften immer noch in der Minderheit“ so Heberer, „deshalb sind solche Projekte, die gezielt und frühzeitig das Potenzial begabter und interessierter Mädchen fördern, besonders wichtig“ Die besondere Situation von Mädchen und jungen Frauen in technischen Berufen wird berücksichtigt, indem sie darauf vorbereitet werden, die spezifischen Situationen selbstbewusst und souverän zu bestehen. Nach Abschluss des Parcours werden Mädchen, die eine besondere Begabung und Neigung für technische Berufe zeigen eingeladen, an einem speziellen Behauptungs- und Bewerbungstraining teilzunehmen.