Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Ein "Tempel der Zukunft" entsteht

Neckarau: Grundsteinlegung für das Waldorf-Kleinkinderhaus nach mehreren Verhandlungsrunden mit der Stadtverwaltung
Ein "Tempel der Zukunft" entsteht

Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Osthues

"Ende gut, alles gut" meinte Abraham Weis, Mitglied im Vorstand des Waldorfkindergartens in Neckarau. Im Beisein zahlreicher Stadträte und Bezirksbeiräte legte er den Grundstein für den Neubau des Waldorf-Kleinkinderhauses am Neckarauer Waldweg.

Mannheimer Morgen: Abgeordnete werben für Europäische Union

Tulla-Realschule: Simon und Heberer besuchen 9. Klassen
Abgeordnete werben für Europäische Union

Normalerweise hätte es jetzt einen Eintrag ins Klassenbuch gegeben. Die Neuntklässler der Tulla-Realschule hätten das nur fair gefunden. Peter Simon schmunzelte, drei seiner Mitarbeiter seien krank: "Da müsst ihr mir jetzt einfach verzeihen, dass ich zu spät gekommen bin." Der landesweite EU-Projekttag lockte jetzt den Mannheimer EU-Abgeordneten der SPD mit seiner Parteikollegin und Landtagsabgeordneten Helen Heberer in die Realschule. Sie informierte die Jugendlichen über die Vorteile der Europäischen Union und gab gleich zu Beginn ein anschauliches Beispiel: "Nehmen wir an, ihr lebt in Deutschland, arbeitet in der Schweiz und wollt euch in Frankreich eine neue Küche bestellen." Durch die Kooperationen in Gewerbe, Industrie und Handel sei das heutzutage überhaupt kein Problem mehr. "Noch nie waren Menschen in ihrer Lebensplanung so frei wie heute", betonte Heberer auch mit Blick auf den Bologna-Prozess. Da sei sicherlich einiges schief gelaufen, gestand die Abgeordnete, und dennoch sieht sie auch Vorteile: "Es ist kein Problem mehr, ein halbes Jahr im Ausland zu verbringen und sich die Studienleistungen anrechnen zu lassen."

Mannheimer Morgen: SPD wünscht sich Galerie und Ateliers

Jungbusch: Partei begrüßt Entwicklung am Kanal
SPD wünscht sich Galerie und Ateliers

"Die Stadt braucht jetzt eine kommunale Galerie und preiswerte Ateliers im Jungbusch", findet die SPD, und begrüßt den Erwerb eines 800 Quadratmeter großen Teilgrundstücks der Kauffmannmühle durch die Stadt (wir berichteten). "Endlich ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Fortentwicklung des Jungbuschs als Kreativrevier gemacht", freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Stefan Fulst-Blei. Er sieht die Quartiersentwicklung "auf einem sehr guten Weg". Nun sei Platz für weitere Innovationen. Da komme das 800 Quadratmeter große Areal am Verbindungskanal gerade Recht: "Nun sind die bildenden Künstler dran. Sie haben enormen Nachholbedarf. Hier müssen bezahlbare Ateliers für junge Künstler geschaffen werden. Mannheim hat jetzt die Chance, den Jungbusch mit der Kaufmannsmühle zum industriekulturellen Kleinod und zur Kreativwerkstatt für die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2020 zu machen," so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Gemeideratsfraktion Peter Baltruschat.
Neue Chancen für Künstler

Mannheimer Morgen: SPD setzt im Süden erneut auf Helen Heberer

Landtagswahl: 59-Jährige erhält bei Delegiertenkonferenz 98 Prozent / Dr. Stefan Fulst-Blei tritt als Ersatzkandidat an

SPD setzt im Süden erneut auf Helen Heberer
Die Mannheimer SPD zieht wieder mit Helen Heberer in den Landtagswahlkampf. Die 44 Delegierten wählten die 59-Jährige gestern Abend mit 43 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme zur Bewerberin im Mannheimer Süden. Dies entspricht einer Zustimmung von 98 Prozent. Sie wird im Wahlkreis 36 am 27. März 2011 gegen Claudius Kranz (CDU) antreten. Heberer sitzt seit 2006 im Stuttgarter Parlament "Ich bin von dem Ergebnis überwältigt", lautete ihre erste Reaktion.

Mannheimer Morgen: Spannendes Rennen

Spannendes Rennen
Stephan Wolf über die Nominierung von Helen Heberer

Die SPD rüstet sich für die Landtagswahl im kommenden Jahr und hat sich geschlossen hinter ihre Kandidatin Helen Heberer gestellt. Das ist auch zwingend nötig, wollen die Genossen im März 2011 im Süden das Direktmandat holen. Der Wahlkreis zählt zu den am heftigsten umkämpften in Baden-Württemberg. 2006 hatte die SPD hier eine bittere Niederlage hinnehmen müssen, landete mit einem Abstand von neun Prozentpunkten abgeschlagen auf dem zweiten Rang. Deshalb gilt es für sie nun, wieder zur CDU aufzuschließen.