Grundbuchämter: Baden-Württembergs Justizminister will mehr Standorte erhalten / Region Rhein-Neckar als Nutznießer
Grün-Rot vor Kehrtwende
Von unserem Korrespondenten Peter Reinhardt
Stuttgart. Der neue baden-württembergische Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) will mehr Grundbuchämter erhalten als von der Vorgängerregierung beschlossen. Das Ministerium erarbeite eine "maßvolle Korrektur des bisherigen Standortkonzepts", erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Es gehe um die "Einrichtung weniger zusätzlicher Standorte". Konkreter wird der Weinheimer Grünen-Abgeordnete Ulrich Sckerl: "Nach der Lebenswirklichkeit muss es in der Region Rhein-Neckar auch in Zukunft ein Grundbuchamt geben." Seine Mannheimer SPD-Kollegin Helen Heberer geht "mit allergrößter Sicherheit" davon aus, dass der Standort Mannheim bleibt.
Bundeswehr: Abgeordnete schreibt an Innenminister
Heberer will Amt halten
"Sehr beunruhigt" über die Folgen der Bundeswehrreform für Mannheim hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer geäußert. In einem Brief an den neuen baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall (SPD) bat sie ihn, "sich bei Gesprächen mit dem Verteidigungsminister, in Ministerrunden und bei anderen geeigneten Anlässen für die Erhaltung des Bundeswehrstandorts Mannheim einzusetzen", so Heberer. Sie ist damit die erste der Mannheimer Abgeordneten, die sich seit der Aussetzung der Wehrpflicht öffentlich zum Standort Mannheim zu Wort meldet.
Viele Freiwillige
Stuttgart: Vorsitz bei Kultur und Wissenschaft
Heberer leitet Ausschuss
Stuttgart/Mannheim. Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer wurde von ihrer Fraktion erneut in den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur gewählt und wird künftig den Vorsitz dieses Ausschusses übernehmen. Mit neuen hochschulpolitischen Akzenten, zum Beispiel der Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft und der Abschaffung der Studiengebühren sieht die Abgeordnete "entscheidende und spannende Prozesse in dieser Legislatur".
Führung: Helen Heberer lädt hinter die Kulissen des IDS
Sprache und Kultur
Zur nächsten Veranstaltung ihrer Reihe "Hinter den Kulissen" lädt SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer sprach- und kunstinteressierte Mannheimer am Montag, 23. Mai, um 17 Uhr ins Institut für Deutsche Sprache in den R-Quadraten ein.
Das IDS, besteht seit 1964 und ist die zentrale Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der Deutschen Sprache in der Bundesrepublik. Derzeit ist im Institut die Ausstellung der Mannheimer Malerin Marianne Merz zu sehen.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer wurde von ihrer Fraktion erneut in den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur gewählt und wird künftig den Vorsitz dieses Ausschusses übernehmen. Sie freut sich auf die vor ihr liegende Aufgabe, der Leitung dieses Gremiums und versteht dies als Anerkennung ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren.
Mit neuen hochschulpolitischen Aktzenten, z. B. der Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft und der Abschaffung der Studiengebühren sowie vielen im Kulturbereich auch für Mannheim wichtige Weichenstellungen stehen entscheidende und spannende Prozesse in dieser Legislatur an.