Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Für die SPD im Bezirksbeirat

Oststadt/Schwetzingerstadt: Vertreter gewählt

Für die SPD im Bezirksbeirat

In seiner jüngsten Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Mannheim Ost seine Bezirksbeiräte für die Stadtteile Schwetzingerstadt/Oststadt sowie Neuostheim/Neuhermsheim gewählt. Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl hat die SPD in beiden Stadtbezirken jeweils ihre drei Sitze behauptet.

Schwetzingerstadt/Oststadt
Für die Schwetzingerstadt/Oststadt wurden Nazan Kapan, Andreas Mosch und Giannis Kladis gewählt. Die Dipl. Sozialpädagogin Nazan Kapan als neue Bezirksbeiratssprecherin möchte vor allem die Gründung des Jugendtreffs vorantreiben. Der Stadtplaner Giannis Kladis, der sich bereits in Vergangenheit mit der planerischen Umgestaltung des Tattersallplatzes beschäftigt hatte, möchte seine Fachkompetenz auch weiterhin für die Aufwertung des Stadtbezirks einsetzen.

Andreas Mosch, der die SPD schon in der vergangenen Legislatur im Bezirksbeirat vertreten hatte, wird seine bisherige Arbeit weiterführen und dabei als Ansprechpartner für den Bezirksbeiratsetat fungieren.

Neuostheim/Neuhermsheim
In den Stadtteilen Neuostheim/Neuhermsheim wurde die langjährige Bezirksbeirätin Margot Liebscher als Bezirksbeiratssprecherin bestätigt. Sie möchte sich auch in der kommenden Legislatur für mehr Lärmschutz im Zusammenhang mit der Riedbahnbrücke und dem Flughafen einsetzen. Auch die ständige Befahrung des Stadtbahn-Ringschlusses steht ganz oben auf der Agenda.

Ebenfalls als Bezirksbeirat wiedergewählt wurde Harry Kroiß. Für den langjährigen Bezirksbeirat Günther Denzler, der nicht mehr zur Wahl antrat, wurde neu Bastian Heucke-Scheller aus Neuhermsheim in den Bezirksbeirat gewählt. Mit der Wahl eines Neuhermsheimers möchte die SPD der gestiegenen Bedeutung des Stadtteils Rechnung tragen.

Zusammenarbeit verstärken
Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und langjährige Bezirksbeiratssprecher Boris Weirauch ist sich sicher, dass "die SPD im Mannheimer Osten nicht zuletzt durch eine spürbare Verjüngung der Bezirksbeiratsfraktionen bestens für die Arbeit der nächsten Jahre gerüstet ist". Weirauch, der bei der Kommunalwahl neu in den Gemeinderat gewählt wurde, strebt gemeinsam mit seiner Stadtratskollegin Helen Heberer, die zugleich Landtagsabgeordnete für den Mannheimer Süden ist, eine enge Vernetzung zwischen den Bezirksbeiräten und den Stadträten an. red

Mannheimer Morgen
02. September 2009

Heberer: Land muss endlich Maßnahmen gegen Kreditklemme in der mittelständischen Wirtschaft einleiten!

Mittelstandsanleihen unter Beteiligung des Landes, der LBBW und der L-Bank als Ausweg aus der Kreditnot

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer setzt sich gemeinsam mit ihrer Fraktion dafür ein, dass das Land Hilfsmaßnahmen für die vielen mittelständischen Unternehmen, die aufgrund der Wirtschaftskrise in eine Kreditklemme geraten sind, ergreift.
Entstanden sind diese finanziellen Engpässe aufgrund einer mangelhaften Liquiditätsversorgung durch die Hausbanken dieser Unternehmen. „Viele Mittelständler laufen dadurch Gefahr, in eine Existenz bedrohende Schieflage zu geraten“, warnte Heberer. Durch die Hürden bei der Kreditversorgung würden notwendige Investitionen für einen konjunkturellen Aufschwung und für die Zukunftssicherung der Unternehmen verhindert.

Der Vorschlag der SPD-Fraktion zielt daher darauf ab, eine Mittelstandsanleihe Baden-Württemberg aufzulegen. „Die Einrichtung einer Mittelstandsanleihe für private Anleger unter Beteiligung des Landes, der LBBW und der L-Bank wäre für viele Betriebe ein Ausweg aus ihrer Kreditnot“, sagte der Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel.

Als unverständlich bezeichnete Heberer die Tatsache, dass Landesregierung den Problemen der mittelständischen Wirtschaft bei der Kreditversorgung bis zur Stunde tatenlos zuschaue und sogar die Existenz einer Kreditklemme in Abrede stellt. „Ohne Hilfen bei der Kreditbeschaffung besteht aber die Gefahr, dass gravierenden Schäden in der baden-württembergischen Wirtschaft entstehen, die sich dann wiederum auf den Arbeitsmarkt auswirken“, befürchtet Heberer.

Die L-Bank hat bereits angekündigt, sie sei bereit, eine Anleihe aus Krediten mittelständischer Unternehmen aus Baden-Württemberg mit guter Bonität sofort zu kaufen. Voraussetzung dafür sei aber, dass sowohl die emittierende Bank als auch die öffentliche Hand eine Teilgarantie für das Kreditportfolio übernehme.

Deshalb lautet der Vorschlag der SPD-Fraktion, dass die Landesbank Baden-Württemberg eine solche Mittelstandsanleihe auflegt und dabei 15 Prozent garantiert und das Land für weitere 15 Prozent einsteht. Die sich daraus ergebene Besicherung von 30 Prozent ist nach Einschätzung von Bankexperten für eine gute Marktgängigkeit ausreichend. Dies wäre also ein praktikabler Weg, vielen in Kreditnot geratenden Unternehmen zu helfen.

„Hier ist schnelle Umsetzung gefragt – das Land muss also rasch handeln“ so Heberer.

Heberer freut sich über Teilnahme der Universität Mannheim am MINT-Wettbewerb

Hochschulwettbewerb „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer freut sich, dass die Universität Mannheim, wie von ihr angeregt, an dem Wettbewerb der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stifterverbands beteiligt.

Der Hochschulwettbewerb hat zum Ziel, an deutschen Hochschulen die Studierendenzahlen in den MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) zu steigern. Dies ist bisher – trotz einer überdurchschnittlich großen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt – nicht der Fall.

Heberer unterstützt die Teilnahme der Mannheimer Universität, wünscht ihr viel Glück und Erfolg und ist zuversichtlich, dass sie es schaffen wird, einen der begehrten Plätze in dem Programm zu erlangen.

Mannheimer Morgen: Christuskirche öffnet Westflanke

Oststadt: Nach Jahre langen Planungen erhält der evangelische Kuppelbau einen barrierefreien Zugang

Christuskirche öffnet Westflanke
Von unserem Redaktionsmitglied Anke Philipp

Zufriedene Gesichter an der Christuskirche: Schneller als erwartet wächst und gedeiht der neue Zugang für Menschen mit Behinderung. Auffahrt und Wegeflächen sind bereits erkennbar, der Platz für Blumenrabatte und Rasenflächen ebenso. Selbst die Rampe am Hauptportal steht schon - wenn auch nur als Modell. Im Oktober, wenn alles fertig ist, kann der Stadtbild prägende Kuppelbau dann mit neuem, repräsentativen Auftakt an seiner Westseite glänzen.

Erste Neugierige stecken bereits ihre Nase durchs Absperrgitter: In seinem Rollstuhl ist an diesem Vormittag Karl-Hermann Schlage erschienen, um nach dem Rechten zu sehen und sich über den Fortgang zu freuen. Schöner als zuvor, findet er den neuen Aufgang, der sich mit einer Steige von sechs Prozent von der Tullastraße aus aufs Kirchenareal schlängelt. Seit Anfang Juli sind die Bauarbeiten im Gange, im Oktober soll das ganze Gelände eingeweiht werden. Von einer Gartenbaufirma wurde zunächst die Umfriedung an der Zufahrt zum Konfirmandensaal aufgebrochen, am fast versteckt liegenden Brunnen der Bestand geöffnet. "Natürlich alles mit Zustimmung des Denkmalschutzes", berichtet Heinz-Günter Kämpgen, Vorsitzender des Ältestenrates und Motor in der Angelegenheit, stolz. Seit vielen Jahren schon liegt ihm dies Projekt besonders am Herzen. Immerhin besuchen allein 30 000 Menschen die Konzerte in der Kirche, an Weihnachten strömen Tausende in die Gottesdienste. Da könne es doch nicht sein, dass manche nur mit Hilfe Zugang fänden.

Ende 2007 nahm sich daher der damals neu gewählte Ältestenkreis der Aufgabe eines barrierefreien Zugangs an. Es folgten zahlreiche Sitzungen, in denen ebenso zahlreiche Schwierigkeiten bewältigt werden mussten. So liegt der Niveauunterschied zur Straße bei 85 Zentimetern, das Grundstück um die denkmalgeschützte Kirche gehört der Stadt. Im Frühjahr gelang dann der Durchbruch, auch dank zahlreicher Unterstützer: Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer setze sich für das Vorhaben ebenso ein, wie Architekt Andreas Plattner, der Anfang 2008 gemeinsam mit der Bauabteilung des Kirchenbezirks erste Ideen an der Westseite entwickelte. Baubürgermeister Lothar Quast ermöglichte schließlich, dass die Stadt die Kosten in Höhe von 45 000 Euro übernimmt. Die 26 000 Euro teure Rampe, die noch gebaut wird, trägt die Kirchengemeinde. Das Geld für eine Beleuchtung fehlt derzeit noch.

Finanzieren konnten Stadt und Christuskirche das Vorhaben überhaupt nur, weil die Bauarbeiten auch von städtischen Auszubildenden ausgeführt werden: "Eine tolle Sache", freut sich Markus Roeingh, der Leiter des Fachbereichs Grünflächen bei der Stadt. Er ist extra erschienen, um Bernd Hauck und sein Azubi-Trio für die gelungene Pflastrung zu loben. Da Mannheim gerade dabei sei, die Zahl der Auszubildenden zu erhöhen, "sind wir froh um solche Projekte", so Roeingh. Hier könnten die jungen Leute vor Ort umsetzen, was sonst Theorie bleibe.

Mannheimer Morgen
21. August 2009

Mannheimer Morgen: Hipp-Hopp und Holzschuhe passen wunderbar zusammen

Neckarau, Almenhof, Niederfeld: SPD feiert zum 35. Mal Stadtteilfest im August-Bebel-Park

Hipp-Hopp und Holzschuhe passen wunderbar zusammen
Von unserem Mitarbeiter Bernhard Haas

Mit einem bunten Show-Programm und noch mehr Gemütlichkeit lockte der SPD-Ortsverein Neckarau, Almenhof, Niederfeld zum 35. Stadtteilfest in den August-Bebel-Park, der bei schönstem Wetter richtig bevölkert war. "Wir wohnen gerade um die Ecke. Da ist es schön, wenn man hier vorbeikommt. Es könnten viel öfter Feste hier im Park stattfinden", sind sich Sabine und Uli Müller sowie Eva und Andreas Keßler einig.

Unterdessen tollen die Kinder Isabel und Marius sowie Christina und Florian unermüdlich auf der Hüpfburg. "Da können die Kinder unbekümmert spielen und man muss nicht immer aufpassen", so die Eltern, die es sich bei dem abwechslungsreichen Programm gemütlich machten, das die "Mannheim Old West Squares" eröffneten.

Stadträte rocken auf der Bühne
Die "Hipp-Hopp-Girls" und die Tanzgruppe "No Stuff" vom TV 1884 Neckarau zeigten mit modernen Tänzen, was die Jugend alles zu bieten hat. Paola (14), Valeria und Maja (beide 12) erzählten, dass das richtig Spaß machte, wenn auch einmal die Woche, immer dienstags, trainiert werde. "Zwei Tänze studieren wir jede Saison ein. Das dauert schon fünf Monate, bis alles so sitzt, wie heute", erzählte Trainerin Karin Janke.

Nach der Jugend kam die reifere Generation auf der Bühne zum Zuge, wie es Mathias Kohler formulierte. Das AWO-Seniorenballett Rheinau begeisterte mit einem Holzschuhtanz und einer Blumenhitparade die Besucher. Ohne Zugabe durfte auch die älteste Teilnehmerin, die 81-jährige Fridel Woldrich nicht von der Bühne, die sich schon vor dem Auftritt freute: "Jetzt geht es rund."

Mit rockigem Sound "direkt aus Chicago eingeflogen" sorgten die "Red Brothers", hinter denen sich niemand anderes als Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Fulst-Blei und Stadtrat Ralf Eisenhauer verbargen, für Aufbruchstimmung für den kommenden Wahlkampf. Zum letzten Mal hatte die Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordnete Lothar Mark gemeinsam mit seiner Landtagskollegin Helen Heberer übernommen. Im nächsten Jahr, nach der Bundestagswahl, so hoffen die Genossen, wird sie Stefan Rebmann das übernehmen, weshalb ihm eine Stafette für einen reibungslosen Übergang und ein knallroter Schirm überreicht wurden.

"Bei uns können auch Nieten zu etwas kommen", flachste Kohler, weil bei der reichhaltigen Tombola, die in diesem Jahr einmal mehr von Traude Eich organisiert wurde, diejenigen, die keinen Gewinn zogen, eine Reise nach Straßburg gewinnen konnten. Norbert und Inge Körner gewannen diese Reise, während Luitgard Pfisterer Lothar Mark in Berlin besuchen darf.

Über 40 Kuchen, selbstverständlich alle selbst gebacken, fanden reißenden Absatz, wofür sich Kohler bei über 40 ehrenamtlichen Helfern bedankte. "Das entwickelt sich langsam zu einem richtigen Volksfest, bei dem Vertreter aller Parteien vertreten sind", stellte Kohler zufrieden fest. Laut wurde es dann noch einmal mit der Kabelsalat-Combo der Wilhelm-Wundt-Realschule, die für einen passenden Abschluss sorgte.

Mannheimer Morgen
31. Juli 2009