Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Heiße Musik lockt ans kühle Wasser

Rheinau: Spiel und Spaß beim Sommerfest im Parkschwimmbad

Heiße Musik lockt ans kühle Wasser
Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Osthues

Fetzige Livemusik lockte Scharen von Besuchern ins Rheinauer Parkschwimmbad. Beim traditionellen zweitägigen Schwimmbadfest des Fördervereins der Einrichtung gab es außerdem viele spannende Wettbewerbe und eine Menge Spielaktionen für Kinder.

Bei der Eröffnung am Samstagmorgen begrüßte der Vorsitzende des Fördervereins, Konstantin Groß, auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, die Stadträte Professor Egon Jüttner und Wolfgang Raufelder und viele weitere prominente Gäste aus Politik, Verwaltung, Schulen, Kirchen, der Wirtschaft und Vereinen auf der malerischen Anlage im Casterfeld.

Lob an Ehrenamtliche
Eröffnet wurde das zweitägige Sommerfest durch Bürgermeister Lothar Quast. Er lobte das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins, entstanden 2002 als Gegenbewegung zu Bestrebungen, das Bad zu schließen. Mit Unterstützung durch den Gemeinderat und die Verwaltung trage der Förderverein durch zahlreiche Aktivitäten zur Attraktivierung des Freibades bei, zum Beispiel 2008 durch ein Sonnensegel über dem Planschbecken. Nicht nur Einzelhandel, sondern auch ein solch schönes Freibad gehöre zur Infrastruktur eines so großen Stadtteils wie Rheinau, bekräftigte Quast.

Beim Frühschoppen spielte die Band "A-Train 905" mit Jazz-Standards in Swing, Bebop und Latin auf zum gemütlichen Hock. Wegen des unbeständigen Wetters begannen die beliebten Schwimm- und Sprung-Wettbewerbe in diesem Jahr erst am Sonntag. Insgesamt 50 Schwimmer und Springer kämpften um die Plätze bei den Wettbewerben unter Leitung von Michael Lösch, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins.

Die Sportler begeisterten mit Sprüngen vom Einer und vom Drei-Meter-Brett in verschiedenen Disziplinen. Neben "Arschbomben" als Spaßsprüngen wurden auch sehr schöne, gekonnte Sprünge vollbracht, ohne dass das Wasser spritzte. Für die stolzen Gewinner gab es Urkunden und Gutscheine.

Gleichzeitig boten Helga Plehn und Andrea Rohr vom Förderverein muntere Kinderspiele an: Beim Ballangeln und Hula-Hoop im Planschbecken oder beim Hufeisenwerfen und Fallschirmfliegenlassen auf der Wiese hatten Robert (7), Ricardo (2), Chang (3) und andere Kinder mächtig viel Spaß.

Begonnen hatte der Sonntag mit einem Open Air-Gottesdienst für alle Christen unter Leitung von Pfarrer Hansjörg Jörger. Vor zahlreichen Teilnehmern stimmte Pfarrer Jörger das "Dankeslied" an: "Danke für das Rheinauer Schwimmbad, es bestehe fort!" Passend zur Urlaubszeit hatte der evangelische Pfarrer einen Koffer mit wichtigen Dingen für eine gute Reise mitgebracht. Spontan schloss sich Michael Kussmann von der katholischen Kirche den Fürbitten an. Der stimmungsvolle Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Kirchenchor unter Leitung von Elena Kleiser mit einem großartigen Solo von Sabine Hildebrand, "Oh happy Day".

Nach Frühschoppen und Mittagstisch stimmte die "T-Band" mit "Just for you" von Lionel Richie an zur Beach-Party. Die bekannte Superband aus Schriesheim, die kostenlos auftrat, verbreitet mit Musik querbeet - Rock, Pop, moderne Hits und unter die Haut gehenden Evergreens - gute Laune.

Immer mehr Besucher strömten herbei, legten sich mit ihren Handtüchern auf die Wiese um die Band, bevölkerten die Terrasse vor dem Kiosk. Die "T-Band" rockte, was das Zeug hielt, und brachte das begeistert mitgehende Publikum in Wallung. "Es war die ,Hölle los', freute sich der Vorsitzende des Fördervereins über das rundum gelungene Fest. Den Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie der Tombola mit 400 Gewinnen lässt der Förderverein in das Parkschwimmbad fließen. "Der Plattenbelag vor dem Kiosk müsste mal erneuert werden", meinte Michael Lösch.

Mannheimer Morgen
29. Juli 2009

Heberer: Kürzungen der Zuschüsse für Jugendwohnheime nicht hinnehmbar

Weitere finanzielle Belastungen gefährden das Kolping-Konzept

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer hat mit Befremden auf die Entschei¬dung des Kultusministeriums reagiert, den Leertagezuschuss für die Unterbringung von Auszubildenden zu streichen. Dieser Zuschuss gleicht die Leerzeiten von sogenannten Blockschülern aus, die dadurch entstehen, dass sie jeweils nur zeitlich befristet - wie etwa für Fachklassen oder Seminare - auf eine Unterkunft z. B. im Kolping¬haus angewiesen sind.

Einige Kolpinghäuser in Baden-Württemberg rechnen durch die Kürzungen mit Einnahmeausfällen von bis zu 20%, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Kolpinghäuser in Reutlingen und Stuttgart hervorgeht.
In Mannheim wird die Situation deshalb brisant, weil „wir in Zukunft mehr Blockschüler haben werden“, so der Geschäftsführer des Kolpinghauses Mannheim Lothar Schönlaub.

Heberer befürchtet , dass entweder die Tagessätze für die Schüler angehoben werden müssen, was sich viele nicht leisten können, oder die Kolpinghäuser müssen weitere Stellen im pädagogischen Bereich streichen.
„Dies ist schon deshalb keine Lösung, weil gerade das Konzept unseres Kolpinghauses auf einer guten pädagogischen Betreuung aufbaut“, so Heberer.
„Durch weitere Kürzungen in diesem Bereich würde die wichtige Arbeit, die hier bei der Integration und Unterstützung junger Auszubildender geleistet wird, gefährdet“ befürchtet die SPD-Landtagsabgeordnete.

„Ich appeliere dringend an das Kultusministerium von seinen Kürzungsplänen, die darüber hinaus viel zu kurzfristig angekündigt wurden, wieder Abstand zu nehmen.“

Helen Heberer MdL

Heberer freut sich über Teilnahme der Jungbuschschule am Trickfilm-Wettbewerb 'Koffer-Trick' 2009/2010

Die SPD-Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass die Jungbuschschule eine von insgesamt 64 Schulen in Baden-Württemberg ist, bei denen im nächsten Schuljahr „Trickfilm“ auf dem Stundenplan stehen wird.

Positiv überrascht sei sie, dass das medienpädagogische Förderprojekt der Landesanstalt für Kommunikation in diesem Jahr eine solche Rekordbeteiligung zu verzeichnen hat, so Heberer. Im vergangenen Jahr hatten sich nur 37 Schulen für das Projekt interessiert.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 22. Februar 2010. Die Gewinnerfilme werden durch eine unabhängige Jury ausgewählt und im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart (ITFS) Anfang Mai 2010 ausgezeichnet. Dabei werden auch die Gewinnerfilme öffentlich präsentiert.

„Ich drücke der Jungbuschschule die Daumen und bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse des Wettbewerbs.“

Heberer: Aufforderung zur Teilnahme an MINT-Wettbewerb

Ausschreibung zum Hochschulwettbewerb „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“

Die Mannheimer SPD-Abgeordnete Helen Heberer hat die Universitäten und Hochschulen in Mannheim und Heidelberg zur Teilnahme an einem Wettbewerb zur Förderung des MINT-Nachwuches ermuntert.

Die Heinz Nixdorf Stiftung und der Stifterverbands haben gemeinsam einen Hochschulwettbewerb ins Leben gerufen, der zum Ziel hat, deutsche Hochschulen bei der Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) zu unterstützen. Denn obwohl Absolventen dieser Fächer auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sind, steigt ihre Zahl nicht an, sondern hat in den vergangenen Jahren gar eher abgenommen. Diesem Trend will das Förderprogramm entgegenwirken.

Heberer unterstützt den Wettbewerb weil: „Nachwuchs in diesen Fächern dringend gebraucht wird und Studierende deshalb die Chance auf ein bestmögliches Studium erhalten sollen“.

Alle Universitäten und Hochschulen können sich bis zum 15. Oktober 2009 um eine Teilnahme bewerben. Aus den Bewerbern werden dann bis zu sechs Hochschulen ausgewählt, deren Strategien zur Erlangung von mehr MINT-Absolventen mit maximal 300.000 Euro je Einrichtung unterstützt werden.

Weitere Informationen über den Wettbewerb finden sich unter www.mint-nachwuchs.de.

Alkoholverbot: Heberer begrüßt Zustimmung des Innenministers zu einem SPD-Antrag

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist über die Ankündigung des Innenministers, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Polizeigesetzes einzubringen, erfreut. Die SPD-Landtagsfraktion hatte in der vergangenen Woche einen Antrag eingebracht, der eine solche Gesetzesänderung fordert. Ziel der angestrebten Gesetzesänderung ist es, den Kommunen die Möglichkeit zu geben, den Alkoholkonsum im öffentlichen Straßenraum einzuschränken.

„Auch in Mannheim hat die Polizei wie beispielsweise auf der Feudenheimer Kerwe im letzten Jahr einen positiven Effekt von Alkoholverboten feststellen können.“ Heberer sieht nach dem negativen Gerichtsurteil die Landesregierung in der Pflicht: „Sie muss nun dafür sorgen, dass die Kommunen selbst die Möglichkeit haben, den Alkoholkonsum auf der Straße einzuschränken. Wir freuen uns deshalb, dass der Innenminister so schnell auf den SPD-Antrag einging.“

Der VGH Mannheim hatte das Freiburger Alkoholverbot am 28. Juli für unwirksam erklärt, weil eine einschlägige gesetzliche Regelung im Polizeigesetz der Landesregierung fehle. Die SPD-Fraktion hatte daraufhin am 30. Juli einen Antrag eingebracht, mit dem die Landesregierung zur Ergänzung des Polizeigesetzes aufgefordert wird (Drucksache 14/4934).