Heberer drückt die Daumen für „Koffer Trick“ Preisverleihung im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart
Insgesamt 24 Grundschulen aus ganz Baden-Württemberg haben mit eigenen Filmen am Trickfilm-Wettbewerb 'Koffer-Trick' der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) teilgenommen der damit auf ein großes Interesse bei den Schulen stößt. Als einzige Schule aus Mannheim hat sich die Astrid Lindgren Schule mit einem eigenen Beitrag beteiligt. Wer die glücklichen Gewinner sind, wird im Rahmen der Preisverleihung am 06. Mai ab 15 Uhr im Kino Metropol 1 in Stuttgart bekannt gegeben, die erstmals im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals Stuttgart (ITFS) stattfindet. Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist nicht nur stolz darauf, dass aus Mannheim die Astrid-Lindgren-Schule teilnimmt, bei der sie selbst schon mit den Kindern ein Leseprojekt durchgeführt hat, sondern sie drückt fest die Daumen, dass der eingereichte Trickfilm auch bei den Preisträgern dabei sein wird.
Eine hochkarätig besetzte Jury ist bereits jetzt beeindruckt von der kreativen Vielfalt der eingereichten Filmbeiträge.
-( Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin Filmförderung Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG)
-Prof. Götz Gruner, Professor für Mediengestaltung, Hochschule Offenburg
-Hanns-Georg Helwerth, Leiter Standort Stuttgart, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
-Friedemann Schuchardt, 1. Vorsitzender Kinomobil Baden-Württemberg e.V. und
-Ulrich Wegenast, Künstlerischer Geschäftsführer Film- und Medienfestival gGmbH)
Dass mit diesem Wettbewerb Kinder und auch Lehrkräfte dazu angeregt werden, sich mit einer Medienart auseinander zu setzen, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, findet Heberer hervorragend. Denn dadurch machen sich sowohl Schüler wie Lehrer mit Technik und künstlerischen Gestaltungskriterien vertraut, die auch die schulische Arbeit anregen.
„So können Kinder lernen, im Team eine Aufgabe gemeinsam zu bewältigen und kreativ zu gestalten – und das mit viel Begeisterungskraft“ so Heberer
Der Trickfilm-Wettbewerb wurde von der LFK erstmals 2007 durchgeführt und richtet sich an baden-württembergische Grundschulen. Mit Hilfe eines kleinen Trickfilm-Studios in einem Koffer können Schüler eigene Film-Ideen verwirklichen und so ein Stück Medienkompetenz erwerben. Im Mai 2009 soll der Wettbewerb in die dritte Runde gehen.
Kooperationspartner bei diesem Wettbewerb ist das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und die Stadt- und Kreismedienzentren, das Trickfilmstudio FILM BILDER Stuttgart, sowie der Kinomobil Baden-Württemberg e.V., der die Gewinnerfilme im Rahmen des Tourprogramms im ländlichen Raum zeigen wird. Erstmals mit dabei ist das Internationale Trickfilm Festival Stuttgart.
Helen Heberer MdL
27. 3. 2009
Schwetzingerstadt: Ortsverein nominiert Kandidaten
SPD befürwortet Ringschluss
Der SPD-Ortsverein Mannheim-Ost zieht mit bekannten Namen und Gesichtern in den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2009. Spitzenkandidat ist der 32-jährige Rechtsanwalt Boris Weirauch, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und langjähriger Bezirksbeiratssprecher in der Schwetzingerstadt/Oststadt. Er wurde vom SPD-Kreisverband auf den Listenplatz 11 gesetzt. Auf Platz 19 wurde die Diplom-Sozialpädagogin Nazan Kapan, Leiterin des Internationalen Mädchentreffs des Mannheimer Stadtjugendrings, gewählt. Von Platz 20 geht der Diplom-Volkswirt und amtierende Stadtrat Pantelis Nikitopoulos ins Rennen. Auf Platz 32 wurde Margot Liebscher, Rentnerin und Bezirksbeirätin in Neuostheim/Neuhermsheim, platziert. Das Kandidatenfeld wird von der Landtagsabgeordneten und amtierenden Stadträtin, Helen Heberer, auf Platz 48 komplettiert.
Parkplatznot eindämmen
"Unser Ziel ist es, mindestens zwei Stadträte oder Stadträtinnen für die Schwetzingerstadt/Oststadt und Neuostheim/Neuhermsheim in den am 7. Juni 2009 neu zu wählende Gemeinderat der Stadt Mannheim zu entsenden", so Boris Weirauch, der zugleich auch Mitglied im Kreisvorstand der Mannheimer SPD ist.
Der SPD-Ortsverein fordert in seinem Wahlprogramm die Stärkung des Einzelhandels und fordert entsprechend die strikte Einhaltung des Zentrenkonzeptes. Zudem fordert die SPD Maßnahmen zur Eindämmung der Parkplatznot in der Schwetzingerstadt/Oststadt. "Hier muss etwas passieren, zumal gute Vorschläge aus den Reihen des Bezirksbeirats und der Stadtverwaltung auf dem Tisch liegen", so Weirauch weiter. Ferner wird sich die SPD für die Einrichtung eines Jugendtreffs in der Schwetzingerstadt/Oststadt stark machen.
SPD-Stadtrat Nikitopoulos befürwortet die Einbeziehung dieser Forderungen in einem gemeinsam mit den Bürgern zu erstellenden Entwicklungskonzept für die Stadtteile Schwetzingerstadt/Oststadt.
Stadtbahn soll rund fahren
Im Stadtbezirk Neuostheim/Neuhermsheim setzt sich die SPD auch weiterhin für eine Befahrung des sogenannten Ringschlusses durch die Stadtbahn ein. "Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, dass man erst die Stadtbahnverbindung zwischen Neuostheim und Neuhermsheim baut und dann nur in unregelmäßigen Abständen befahren lässt", erklärt dazu die zuständige SPD-Bezirksbeirätin Margot Liebscher. red
Mannheimer Morgen
25. März 2009
Kleidung: Berufsschüler zeigen mit Modenschau, wie schnell die Trends wechseln
Neue Mode aus altem Stoff
Ein neues Kleid aus einem alten Kleid und einer Bluse, eine Jacke aus einem Vorhang, ein zauberhaftes Brautkleid aus Gardinenstores: "Fashion, from catwalk to trashwalk" (Mode, vom Laufsteg zum Abfallweg), erstrahlte in neuem Glanz als "Refashion", from trashwalk to catwalk. Schüler der Justus-von-Liebig-Schule zeigten im Jugendkulturzentrum Forum junge, kreative und trendige Mode, die aus bereits gebrauchten Materialien hergestellt wurde - Mode, die den Zuschauern, darunter auch die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, Stadträtin Regina Trösch und zahlreiche Bezirksbeiräte, erkennbar Spaß machte. Die Modenschau war der Abschluss des jahrgangsübergreifenden Recyclingsprojektes "Refashion" der Textilabteilung der beruflichen Schule.
Bei dem Projekt, das im September 2008 begann, setzten sich die Schüler mit dem Thema Textilrecycling auseinander. Sie stellten fest, dass durch die immer kurzlebigere Mode Kleidungsstücke zu schnell zur Altkleidersammlung gegeben werden: in Deutschland bis zu 750 000 Tonnen pro Jahr. Umweltbewusst beschäftigten sich die Schüler im Schuljahr 2008/2009 mit den Recyclingmöglichkeiten von Alttextilien. Sie sammelten Berge von Altkleidern und aussortierten Heimtextilien und ließen sich von diesen Materialien zu neuen Bekleidungskreationen inspirieren.
Projektleiterin Marianne Sienknecht bekannte, dass sie anfangs schon ein bisschen Angst gehabt hätten bei dem Gedanken an so viel Altmaterial. Sie berichtete über die Verwandlung der Schüler. Viele, die erst skeptisch waren, wurden immer kreativer, begeisterter und haben sich am Ende selbst übertroffen. 87 Modelle haben die Schüler insgesamt angefertigt, von verspielten Kleidungsstücken mit viel Rüschen, Spitzen und Stickereien bis zu futuristischer Mode aus Metallstoffen - schrill und abgefahren: Höhepunkt der gekonnt und mit einem Augenzwinkern präsentierten Modenschau war der Auftritt eines prächtig gekleideten Liebespaares aus der Mozartzeit.
Eine Körperpflegeklasse kümmerte sich um die Frisuren und das Make-up der 35 Models. Schüler der Friseurklassen zeigten experimentellen Kopfschmuck aus Abfallprodukten. Eine Raumausstatterklasse "pimpte" alte Stühle auf. Eine Kooperationsklasse - eine berufsvorbereitende Klasse mit Schülern aus Förderschulen - fertigte die Dekorationsobjekte. Schulleiterin Elsbeth Ruiner dankte allen Beteiligten für diese "Superschau". Sie zeigte, wie wichtig der traditionelle Beruf "Schneider/in" sein kann, "dass es auch anders geht in unserer Konsumgesellschaft". Durch die zwei aufeinanderfolgenden Modenschauen mit jeweils 300 Gästen führte Isabelle Adjadi. Im Foyer gab es eine Ausstellung zum Entstehungsprozess des Projekts sowie Produkte zum Thema. ost
Mannheimer Morgen
25. März 2009
Nationaltheater: Tariferhöhung leichter auffangen
Land zahlt mehr Geld
Das Nationaltheater kann sich über eine zusätzliche Finanzspritze von 634 900 Euro für das laufende Jahr aus dem Landeshaushalt freuen. Das hat der Stuttgarter Landtag beschlossen. Damit wolle man sich, so die beiden Mannheimer SPD-Abgeordneten Helen Heberer und Dr. Frank Mentrup, an den gestiegenen Kosten aus den Tarifverhandlungen beteiligen. Mentrup, zuständiger Berichterstatter im Finanzausschuss, sagt, dies sei "nicht zuletzt den engagierten Bemühungen meiner Kollegin Heberer als kulturpolitischer Sprecherin zu verdanken".
Fernziel Landesbühne?
"Durch das Einfrieren des Landeszuschusses und die Erhöhung aufseiten der Stadt bei den letzten Etatberatungen stimmte das Verhältnis zwischen beiden Zuschussgebern schon lange nicht mehr", erklärte Heberer. Sie habe zumindest versuchen wollen, dem Theater zu helfen, damit es die Tariferhöhungen leichter auffangen könne. Ihr "Fernziel", so Heberer, sei aber, dass das Nationaltheater "einen Zuschuss bekommt wie eine Landesbühne". Dies könne man aber "nur langsam und vorsichtig angehen", meinte sie.
"Das ist ein Einsatz, der uns unheimlich freut", sagte Generalintendantin Regula Gerber dazu. Direkte Informationen zur Zuschusserhöhung lägen ihr aber noch nicht vor. "Wenn sich der Betrag wirklich bestätigt, würde er uns enorm helfen, die Mehrkosten der Tariferhöhung abzudecken", erklärte sie. Leider bestünde sonst die Gefahr, dass die zusätzlichen Ausgaben für Löhne und Gehälter "den geringen Betrag, den wir für die Kunst haben, immer mehr auffressen", so Gerber. pwr
Mannheimer Morgen
25. März 2009
Katastrophenschutz: Technisches Hilfswerk ehrt langjährige Mitglieder / Politiker versprechen mehr Anerkennung
Fünf Jahrzehnte ein "Blauer Engel"
Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge
Er hat 50 Jahre lang überall mit angepackt, besonders aber Pontonbrücken gebaut und sich als Schirrmeister um Materialerhaltung gekümmert: Heinz Wetzler. Nun wurde er ausgezeichnet - für fünf Jahrzehnte engagierte Mitgliedschaft beim Technischen Hilfswerk (THW).
"Das ist eine Ehrung, die es nicht jeden Tag gibt, das verdient schon außerordentliche Anerkennung", erklärte Frank Ruf von der THW-Geschäftsstelle, als er dem 69-Jährigen beim jährlichen Helferabend mit der THW-Ortsbeauftragten Nicole Dudziak die Urkunde übergab.
Aber auch Dudziak selbst wurde geehrt: Für 20-jährige "Treue und stetige Einsatzbereitschaft". Frank Ruf überreichte ihr eine Urkunde, ehe Dudziak und Ruf - nun wieder gemeinsam - eine besonders treue Seele des THW-Ortsverbandes nach vorne riefen: Ellen Rude, die 25 Jahre dabei ist.
Weitere Urkunden gab es für Benjamin Wenker, Tobias Paulik-Rebe, Heinz Blattmann und Dominic Schmoigl, das Helferzeichen in Gold für besondere Verdienste ging an Kai Schlachter (Jugendbetreuer) sowie die Gruppenführer Thomas Wruck (Elektro), Boris Mandel und Michael Lansche (Bergung).
"Sie bringen hier wirklich einen unglaublichen Einsatz für die Allgemeinheit", äußerte Erster Bürgermeister Christian Specht große Anerkennung für die Arbeit der auch "Blaue Engel" genannten THW-Helfer. Das THW sei eine "tragende Säule und ein wertvoller Partner im Katastrophenschutz der Stadt". Er setze sich innerhalb der Stadtverwaltung dafür ein, dass derartiges ehrenamtliches Engagement bei der Auswahl von Bewerbern, etwa für Lehrstellen, positiv ins Gewicht falle, sagte Specht zu.
"Sehr beeindruckt" zeigte sich in ihrem Grußwort SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer: "Respekt vor dem, was Sie tun, wenn teils große Gefahr im Verzug ist!" Sie lobte zudem die "hervorragende Jugendarbeit". Wie schon zuvor Bürgermeister Specht hob SPD-Stadtrat Roland Weiss die Beteiligung des THW am "Schulterschluss" aller Hilfsorganisationen auf dem Maimarkt hervor, forderte dafür aber eine städtische Unterstützung. "Wir brauchen einfach auch einen Schulterschluss im Gemeinderat zugunsten aller Hilfsorganisationen", schloss sich dem Wolfgang Raufelder (Grüne) an.
Das griff Thorsten Ernst, der Regionalvorstand der Johanniter, gerne auf. "Was Ehrenamtliche leisten, wird viel zu selten gewürdigt", legte er in einem Grußwort im Namen aller Hilfsorganisationen den Politikern ans Herz. Die Organisationen seien sich einig: "Nur gemeinsam sind wir stark, um den Bürgern in Not zu helfen." Dies aber gehe nicht ohne Unterstützung aus Politik und Öffentlichkeit, betonte er.
Mannheimer Morgen
18. März 2009