Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Heftige Diskussion über die Kirche

Lindenhof: In der Reihe "Talk am Fluss" der Landtagsabgeordneten Helen Heberer äußern sich auch Pfarrer zur Zukunft der christlichen Institutionen
Heftige Diskussion über die Kirche

Von unserer Mitarbeiterin Bettina Henkelmann

Es ging, um es gleich vorneweg zu sagen, "hoch her" bei der dritten Veranstaltung aus der Reihe "Talk am Fluss", zu der die Landtagsabgeordnete Helen Heberer (SPD) in das Gasthaus am Fluss auf dem Lindenhof eingeladen hatte. Unter der Moderation des ehemaligen ARD-Korrespondenten für Südafrika, Veit Lennartz, diskutierten der evangelische Theologe Dr. Michael Lipps, Monika Schulz-Linkholt von der Initiative "Wir sind Kirche" und der stellvertretende katholische Stadtdekan, Pfarrer Lukas Glocker, mit der Gastgeberin und zahlreichen Interessierten.

Mannheimer Morgen: Vielstimmiger Jubelchor besingt die "magischen Momente"

Publikumsreaktionen: Auch der Ministerpräsident schwärmt in den höchsten Tönen von der Mannheimer Nacht
Vielstimmiger Jubelchor besingt die "magischen Momente"

Von unserem Redaktionsmitglied Roger Scholl

Was für eine Nacht, was für ein furioses Feuerwerk aus Licht und Musik, welch eine kolossale Komposition aus Tönen, Bildern und Bewegung! Gut und gerne 17 000 Menschen erlebten über zwei Stunden lang den Zauber der Augenblicke im weiten Rund des Friedrichsplatzes, der sich zur Welt-Premiere der "Autosymphonic" als fast mediterran anmutende Konzert-Arena geschmückt hatte. Und wohin man auch den Kopf drehte, wen immer man fragte nach dem, was denn bleibe an Eindrücken dieser Nacht - fast überall schmückten die Besucher ihre Antworten mit Superlativen aus.

Mannheimer Morgen: Fragen, reden, antworten

Wunder der Prärie: Mit Performance, Ausstellung und Podiumsdiskussion spannt das Mannheimer Festival einen weiten Bogen
Fragen, reden, antworten

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals

"Wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt, bleibt dumm!" Immer noch haben wir Fragen, die nicht eindeutig zu beantworten sind. Reden hilft. Melanie Mohren und Bernhard Herbordt machen das Fragen zum Thema ihrer inszenierten Ausstellung "Alles was ich habe # 4: Reden". Zu 170 Fragen assoziieren sie 1612 Fragmente aus Kunstwerken, Gesprächen und Recherchen. "Ist alles, was wir haben, im Kopf?", "Können wir über alles reden?" lauten diese komplexen Fragen, deren Beantwortung in einer Versuchsanordnung im Studio der Alten Feuerwache in Mannheim kleinteilig wie flächendeckend zu entdecken ist.
Suche nach fremden Gedanken

Mannheimer Morgen: Region will nicht aufs Abstellgleis

Verkehr: Bericht über mögliche Verzögerung beim Ausbau des Bahnknotens Mannheim und der Schnelltrasse sorgt für Aufregung in Politik und Wirtschaft
Region will nicht aufs Abstellgleis

Von unseren Redaktionsmitgliedern Tatjana Schneider und Roger Scholl

Mannheim. Nicht nur bei den Mannheimer Bundestagsabgeordneten zogen die schlechten Nachrichten gestern wie eine Gewitterfront am politischen Horizont auf: Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" stehen sowohl der Ausbau des Mannheimer Bahnknotens als auch die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim wegen knapper Kassen im Bundesverkehrsministerium auf der Kippe. Beide Projekte seien nicht mehr im Investitionsrahmenplan bis 2015 enthalten.

Mannheimer Morgen: Große Worte und kleine Formate

Wunder der Prärie: In der Hafenstraße im Jungbusch startet Zeitraumexit die siebte Auflage des Festivals für zeitgenössische Kunst zwischen den Genres
Große Worte und kleine Formate

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Naja, das ist meist leichter gesagt als getan. Die Arbeitsgemeinschaft Anastrophale Stadt (AG AST) hat es zumindest vor. Im Rahmen des Festivals Wunder der Prärie arbeitet das Künstlerteam um Georg Winter an nichts Geringerem als der Zukunft Mannheims. Zu diesem Zweck hat die AG AST direkt an der Promenade am Rande des Hafenbeckens im Jungbusch einen Holzcontainer aufgestellt, um in Kontakt mit der Bevölkerung des Stadtteils zu treten, Vorschläge anzunehmen und Utopien mit den Anwohnern zu entwickeln.

Kurz bevor die AG ihren Dienst aufnehmen wollte, wurde der Infopavillon durch einen Brand stark beschädigt. Das Wort Brandstiftung nimmt keiner in den Mund: "Man hat den Kontakt aufgenommen", soll Georg Winter zu dem Vorfall gesagt haben. Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht, und so hängt am reparierten Holzhaus nun ein Schild mit den Worten "Wir lieben euch auch! Nur nicht so heiß." Fortsetzung folgt hoffentlich, denn zu sehen gibt es sonst freilich noch nichts.
Kunstkritischer Humor