Dass die weltweit größte Sammlung von Arbeiten des Künstlers Anselm Kiefer, durch einen privaten Sammler im Museum Kesselhaus in Mannheim Neckarau,der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, begrüßt die kulturpolitische Sprecherin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer.
„Dass eine solche Rarität schon bald ihren Platz in unserer Stadt haben wird, erweitert das Angebot Mannheims um einen weiteren Höhepunkt am Kulturstandort auf eine ganz besondere Weise“ freut sich Heberer , „man kann dem Sammler nur dankbar für einen solchen Impuls in unserer Stadt sein“
Das Haus soll an 5 Tagen der Woche geöffnet sein, und jährlich wechselnde Sonderausstellungen präsentieren.
„Das Land fördert diese Maßnahme innerhalb 10 Jahren mit 1.5 Mio Euro, in Jahresraten von 150.000 Euro und dokumentiert damit ebenfalls den Stellenwert, den diese Sammlung für Baden-Württemberg hat“ so Heberer. Der Kulturausschuss beriet heute, ob sich die Stadt Mannheim an den laufenden Betriebskosten beteiligen wird.
Der Finanzausschuss des Landtags von Baden-Württemberg hat heute den Etat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst beraten. Wie die Mannheimer SPD-Abgeordneten Helen Heberer und Dr. Frank Mentrup mitteilen, wurden die Zuschüsse für die kommunalen Theater als Beteiligung des Landes an den gestiegenen Kosten aus Tarifverhandlungen erhöht. Frank Mentrup, als Berichterstatter im Finanzausschuss freut sich mit Heberer: „Das Theater Mannheim kann sich über eine zusätzliche Finanzspritze in der Höhe von 634.900 Euro für das Jahr 2009 freuen, dies ist nicht zuletzt den engagierten Bemühungen meiner Kollegin Heberer als kulturpolitischer Sprecherin zu verdanken“.
Auch das Theater Heidelberg wird mit zusätzlichen 280.800 Euro profitieren.
Der Fördertopf für Freie Theater wurde ebenfalls erhöht. Die SPD-Fraktion hatte hier eine Erhöhung von 1,5 Mio. Euro beantragt, bewilligt wurde 1 Mio. Euro. Mit diesem Geld sollen freie Theater, Festspiele und Orchester nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern projektbezogen gefördert werden.
Der Antrag der SPD-Fraktion auf die Einrichtung eines „Sondertopfes Bau“ für Kulturinitiativen und die Soziokulturellen Zentren in der Höhe von 1 Mio. Euro wurde von der Ausschussmehrheit von CDU und FDP abgelehnt. Von diesem Sondertopf hätte auch der Karlstorbahnhof in Heidelberg profitieren können. Die Ablehnung dieses Antrags ist aus Sicht von Helen Heberer besonders ärgerlich, weil Vertreter der Regierungsfraktionen bei einem „Runden Tisch“ im Sommer 2008 eine solche finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt hatten. Nun muss aus Sicht von Heberer geklärt werden, inwieweit aus den Mitteln des Konjunkturprogramms dringend notwendige Sanierungsmassnahmen finanziert werden können.
Alle Beschlüsse sind Empfehlungen für das Plenum des Landtags von Baden-Württemberg. Dort wird im Februar über den endgültigen Haushalt 2009 beraten.
Glückwünsche konnten jetzt die Mannheimer Abgeordneten Helen Heberer und Dr. Frank Mentrup den Mannheimer Fach- und Technischen Lehrerinnen und Lehrern übermitteln. Auch dank ihres Einsatzes und insbesondere des zuständigen GEW-Vertreters Dieter Dietrich, Kunstpädagoge vom Moll-Gymnasium, ist es gelungen, den seit Jahren von allen Seiten beklagten Beförderungsstau der Fach- und Technischen Lehrer, der sie zu allen anderen Lehrerarten erheblich schlechter stellt, zumindest in einem ersten Schritt anzugehen.
Rund 2.700 der insgesamt 6.600 FachlehrerInnen in Baden-Württemberg warten oftmals schon seit vielen Jahren auf die nachgewiesenermaßen korrekte Einstufung, jetzt werden endlich in den zwei kommenden Jahren zumindest 300 von ihnen befördert werden. Statt 3 Mio. Euro, wie von der SPD beantragt, waren zwar CDU und FDP nur bereit, 217.000 Euro in den Haushalt 2009 dafür einzustellen, aber immerhin. Noch im November hatte eine Mehrheit im Schulausschuss dies abgelehnt, jetzt hat der Protest von unten immerhin einen Teilerfolg eingebracht. Heberer und Mentrup sind für die Zukunft deshalb optimistisch: “Was die Landesregierung jetzt bei 300 Stellen als dringend nötig anerkennt, kann sie den übrigen Menschen in der selben Situation dauerhaft nicht verwehren!”
Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer begrüßt die Zustimmung der CDU-Landtagsfraktion zu einem Antrag, der die Unterstützung von Fanprojekten im Fußball im Haushalt aufnimmt: „Die SPD fordert dies schon seit mehreren Jahren! Die Landesregierung von Baden-Württemberg zog jedoch bisher als einziges Bundesland keine Förderung dieser Projekte in Betracht! Obwohl schon Jahre zuvor – im Jahre 1993 - die Kultusministerkonferenz eine solche durch Drittfinanzierung zwischen Kommune, Land und DFB vorsah, hielt sie es bisher nicht für notwendig, eine Förderung des kommunikativen Austausch und der Sicherheit zwischen den Fußballfans in den Haushalt aufzunehmen.“
In den Haushaltsberatungen des Finanzausschuss im Landtag am vergangenen Freitag wurden 180.000 Euro in den Haushalt mit aufgenommen.
„Gerade auch für Mannheim ist dies ein wichtiger Schritt !“, so Heberer, „Der Fußball hat einen hohen Stellenwert in der Metropolregion. Es ist richtig, endlich finanzielle Mittel diesen Projekten im Land zur Verfügung zu stellen. Da kann auch Mannheim als eine der sieben für Fanprojekte in Betracht kommenden Städte gut profitieren. Jetzt liegt es nur noch an der Drittfinanzierung, durch die diese Unterstützung erfolgen muss!“
Die Landtagsabgeordnete Helen Heberer ist begeistert, dass Mannheim eine renommierte Autorin wie Antje Wagner als Stadtschreiberin gewinnen konnte und hat dieser zum Feuergriffel gratuliert und ihr für Ihre Arbeit viel Glück und Erfolg gewünscht.
„Ich bin eine große Anhängerin des Stadtschreiber-Stipendiums und sehr stolz, dass Mannheim hier bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Der Feuergriffel ist ein großer Zugewinn für das kulturelle Leben unserer Stadt.“, lobt Heberer. Besonders begeistert sie die einmalige Verbindung von Pädagogik und Kultur.
„Ich bin mir sicher, dass es für viele Kinder ein toller Einstieg in die Welt der Literatur ist, wenn die Romane in ihrer Heimatstadt spielen.“