Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: Geteiltes Echo auf städtischen Vorstoß

Innenstadt/Jungbusch: Bezirksbeirat diskutiert über den Erhalt der Teufelsbrücke / Landtagsabgeordnete schreibt an Vorsitzenden des Petitionsausschusses

Geteiltes Echo auf städtischen Vorstoß
Von unserem Redaktionsmitglied Anke Philipp

Leichte Eingriffe in den Baukörper, eine neue Drehkonstruktion, um den Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, dafür die alte Technik restaurieren, um sie öffentlich zugänglich zu machen: mit diesem Angebot im Streit, um den von der Rhein Neckar Hafengesellschaft beantragten Teilabriss der denkmalgeschützten Teufelsbrücke, stieß Josef Krah vom städtischen Fachbereich Baurecht und Umweltschutz auf ein geteiltes Echo im Bezirksbeirat Innenstadt Jungbusch. Während CDU, Linke und SPD froh wären, wenn sich am Baukörper überhaupt etwas täte und die Fußgängerverbindung erhalten bliebe, lehnen Grüne, der Denkmalbeirat der Stadt und die Bürgerinitiative "Rettet die Teufelsbrücke" das Angebot der Stadt ab.

Mannheimer Morgen: Wie viel zahlt das Land?

Turnfest: Anfrage von Mentrup und Heberer
Wie viel zahlt das Land?

Das Internationale Deutsche Turnfest 2013 in der Metropolregion wird teuer für Mannheim. Allein die Stadt geht von Kosten in Höhe für sich von über 2,8 Millionen Euro aus. In einer Kleinen Anfrage an die baden-württembergische Landesregierung wollen die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Mentrup und seine Kollegin Helen Heberer das Turnfest nun zum Thema machen. Sie möchten von der Landesregierung wissen, in welcher Weise sie das Großereignis finanziell unterstützen wird, und ob es Kooperationen zwischen den beteiligten Bundesländern Baden- Württemberg, Rheinland- Pfalz und Hessen im Hinblick auf die Vorbereitung und Durchführung des IDTF 2013 gibt - und wie diese aussehen soll. Das Thema Kooperation sei deshalb, so Mentrup und Heberer, nicht unwichtig, weil das Internationale Deutsche Turnfest erstmalig nicht in einer Großstadt, sondern in einer ganzen Region stattfindet.

Mannheimer Morgen:Soziale und humanitäre Aufgaben nachhaltig gefördert

Seckenheim: Arbeiterwohlfahrt feierte fröhliches Weihnachtsfest im Siedlerheim / Ehrungen
Soziale und humanitäre Aufgaben nachhaltig gefördert

Nicht nur Roland Graef und Wilfried Rupp, das Musikerduo, sondern auch die Gruppe der "Wescherinnen" sorgte bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für eine schwungvolle und fröhliche Weihnachtsfeier. Seit einigen Jahren sind die AWO-Mitglieder beim letzten Treffen des Jahres Gast des Siedlervereins Suebenheim.

Mannheimer Morgen: Dankeschön für großes Engagement

Stadtjugendring: Ehrenamtsfest im "Forum der Jugend" / Zusammenschluss von 29 Verbänden
Dankeschön für großes Engagement

Von unserem Mitarbeiter Christian Hoffmann

In den vergangenen Jahren traten im Rahmenprogramm stets Künstler auf, 2009 etwa der Münchner Kabarettist Andreas Rebers. Diesmal ließ man es aber entspannter angehen, das traditionelle Ehrenamtsfest des Stadtjugendrings im Jugendkulturzentrum "Forum" gestaltete sich als gemütliches Beisammensein. Nächstes Jahr wolle man wieder einen Kabarettisten einladen. "Für eine solche Sache treten die Künstler günstiger auf, die finden das Ehrenamt sehr gut", erklärte Jugendbildungsreferent Manfred Shita.
"Prägende Graswurzelarbeit"

Um den Mitgliedern der 29 Jugendverbände, die sich im Mannheimer Stadtjugendring vereinen, einen Dank auszusprechen, servierten die Organisatoren ein riesiges Büfett mit Salaten, Fisch und Pasta. Weil am Wochenende auch wieder der Internationale Tag des Ehrenamtes stattfand, bot sich eine gute Gelegenheit, auf das zu Ende gehende Jahr zurückzublicken.

"Es ist eine schöne Tradition, als Form des Dankes für diejenigen, die sich für und mit der Jugend engagieren", lobte SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer, die diesen Einsatz als Graswurzelarbeit bezeichnet: Denn Kindheit und Jugend seien enorm prägend für das restliche Leben. "Dieses Angebot halten Sie bereit mit ihren Ideen und Fachwissen", so Heberer. Der Stadtjugendring sei "kein schwerer Tanker, sondern ein lebendiger und beweglicher Kreuzer". Im Ehrenamt können Schlüsselqualifikationen vermittelt werden, die stark für ein selbstbestimmtes Leben machen. So nutzten die Organisatoren die Gunst der Stunde, den neuen Kulturkalender 2011 zu verteilen.

Mannheimer Morgen: Nikolaus-Figuren und geliebte Schildkröt-Puppen

Neckarau: Verein Geschichte Alt-Neckarau zeigt Spielzeug im Rathaus-Museum / Ausstellung, die von den persönlichen Geschichten lebt

Nikolaus-Figuren und geliebte Schildkröt-Puppen

Schon vor der Eröffnung waren die Säle des Neckarauer Rathauses an der Rheingoldstraße voll. Eifrig wurde ausgetauscht, welche Puppe man selbst besitzt und wie das Spielzeug damals war, Fotos wurden geschossen und Informationsmappen studiert und mit einem weinenden Auge sich an die guten alten Zeiten zurückerinnert. Helmut Wetzel, Vorsitzender des Vereins Geschichte Alt-Neckarau e.V., begrüßte sogleich alle Gäste herzlich und stellte alle Ehrengäste vor. Er wies freundlich auf das Engagement der einzelnen Puppenmütter und -väter zu ihren über 150 Schützlinge hin.