Helen Heberer

Politik muss menschlich sein.

Mannheimer Morgen: 1052 Wünsche nach Licht

Neckarau: MFC 08 und mit ihm die Bevölkerung im Vorort lassen am Promenadenweg nicht locker
1052 Wünsche nach Licht

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Cerny

Vor dem Eingang zum Gelände des Mannheimer Fußballclubs 1908 Lindenhof e.V. (MFC 08) steht Vorsitzender Klaus J. Hartel. Mit einer kleinen Taschenlampe macht er die ankommenden Gäste auf den Treffpunkt aufmerksam. Das ist auch notwendig, denn in der frühen Abendstunde ist der Promenadenweg stockfinster. Und so finden sie alle, die er eingeladen hat, sicher zum Ziel: Erster Bürgermeister Christian Specht, Landtagsabgeordnete und Stadträtin Helen Heberer (SPD) mit ihren Stadtratskollegen Marianne Bade (SPD) sowie von der CDU Claudius Kranz und Steffen Ratzel. Mit von der Partie sind der Neckarauer Revierführer, Polizeioberrat Renato Gigliotti, und Bürgerdienstleiterin Patricia Popp.

Mannheimer Morgen: Heberer bewirbt sich erneut um ein Landtagsmandat

SPD: Heberer bewirbt sich erneut um ein Landtagsmandat
"Lust, etwas anzupacken"

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer (59) möchte auch nach 2011 den Mannheimer Süden im Landtag vertreten. Die Stadträtin und ehemalige SPD-Kreisvorsitzende (2001 bis 2008) hat jetzt ihren Gremien, dem Kreisvorstand und dem Kreisausschuss der Sozialdemokraten ihre erneute Kandidatur angekündigt - und wird von ihren Genossen auch für eine erneute Legislaturperiode vorgeschlagen.

Mannheimer Morgen: Heberer springt GKM zur Seite

Neckarau
Heberer springt GKM zur Seite

Die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer erkundigt sich in einem Antrag an die Landesregierung, wann die im Oktober 2008 in einem Vergleich erzielte Einigung zu einer deutlichen Reduzierung der Wasserentnahmeabgabe zwischen der Landesregierung und dem Energieerzeuger EnBW und dem GKM umgesetzt wird. Das kündigte die Landtagsabgeordnete an.

Mannheimer Morgen: Gewerbetreibende kämpfen für "48er"

Neckarau: Traditioneller Neujahrsempfang der GdS
Gewerbetreibende kämpfen für "48er"

Von unserem Redaktionsmitglied Konstantin Groß

"Kampf um Almenhofs Mitte" lautete die Schlagzeile des Aufmachers im "MM"-Lokalteil am Samstag. Klar, dass dieses Thema auch beim traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinschaft der Selbstständigen (GdS) in Neckarau zur Sprache kam, zu der der Almenhof ja gehört.

Bernhard Boll, Sprecher der Anwohner, die sich gegen eine Bebauung des Sportareals wehren, war in die Commerzbank-Filiale gekommen, um seine Unterschriften-Listen auszulegen, die reichlich Zuspruch fanden.

Auch GdS-Chef Günter Stegmüller stärkte den Bürgern den Rücken. Der 48-er Platz sei entscheidend für die Attraktivität der Wohnqualität im Almenhof. "Er ist ein Hort für Jung und Alt." Eine Bebauung - "das kann nicht sein", machte er klar.
Heberer fordert Beteiligung

Helen Heberer, SPD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete, kam in ihrem Grußwort im Namen der Stadt ebenfalls auf das Thema zu sprechen. Ohne sich inhaltlich festzulegen, forderte sie ein Vorgehen, das eine Beteiligung der Bürger ermöglicht.

Mannheimer Morgen: Bleibt der Sportplatz doch erhalten?

48er Platz: Baudezernent Quast präzisiert Etat-Rede des Oberbürgermeisters / Bürger laufen Sturm gegen Bebauungspläne
Bleibt der Sportplatz doch erhalten?

Von unseren Redaktionsmitgliedern Konstantin Groß u. Thorsten Langscheid

Alles nur ein Missverständniss? Oder tritt die Stadtverwaltung in Sachen Bebauung des 48-er Platzes auf dem Almenhof den Rückzug an? "Die Sportanlage könnte in Teilen zurückgebaut und einer Wohnbebauung zugeführt werden" - so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Dienstag, 22. Dezember, bei seiner Haushaltsrede im Gemeinderat. "Von einer Bebauung des Platzes selbst kann keine Rede sein", versicherte dagegen Baubürgermeister Lothar Quast nach der "MM"-Berichterstattung am Montagabend beim Neujahrstreff des SPD-Ortsvereins Lindenhof/Almenhof.

Kurz selbst hatte noch vor seiner Abreise nach China am Sonntag Kontakt mit der Bürgerinitiative 48er-Platz aufgenommen und sich ausführlich über die Nutzung des Areals inmitten des Wohngebietes informiert. Dabei, so der Sprecher der Initiative, Bernhard Boll, habe der Oberbürgermeister bestätigt, dass man sich im Rathaus stadtplanerisch mit der Umgestaltung des Platzes beschäftigt habe. Wie berichtet, steht der Grundriss des gesamten Stadtteils mit der bereits in den dreißiger Jahren zentral platzierten Sport- und Freizeitanlage womöglich unter Denkmalschutz.